Inspiration des Tages vom 30.06.2019

WORTE DER WEISEN – 29. Weg der Selbst-Eroberung

Was ist Jivanmukti:

Teil 2

„Swamiji, bitte sag mir, wie man die WĂŒnsche auslöschen kann.“

„Meditiere konsequent auf den alles durchdringenden Brahman. Erhöhe die Brahmakara Vritti (Gedanken an Brahman). Durch intensive Praxis wirst du die FĂ€higkeit erlangen, auch diese zu ĂŒberwinden. Die vollstĂ€ndige Auslöschung aller geistigen Bewegungen ist das Ziel nach Patanjali Maharishi. Das ist der Weg zu Jivanmukti. Mit dieser Praxis wirst du bald Manonasa (Aufhören des Geistes) erreichen.“

Inspiration des Tages vom 29.06.2019

WORTE DER WEISEN – 29. Weg der Selbst-Eroberung

Was ist Jivanmukti:

Teil 1

Sri R. R. Tiwari ist ein Jnana Yogi. Er praktiziert Japa mit Om und meditiert regelmĂ€ĂŸig auf das absolute Brahman. Er bat den Meister, ihm eine Empfehlung fĂŒr den Königsweg zur GlĂŒckseligkeit zu geben.

„Bringe deinen Geist unter Kontrolle, lösche alle WĂŒnsche aus und werde ein gottverwirklichter Weiser“, sagte der Meister.

Inspiration des Tages vom 27.06.2019

WORTE DER WEISEN – 28. Weg der Selbst-Eroberung

Teil 2 – Göttliches Leben in der Praxis:

„Ich habe auf meine eigene Art geĂŒbt, aber ich habe nicht jene GlĂŒckseligkeit erfahren, die angeblich aus diesen Übungen erwachsen soll“, sagte der Oberst.
„Du musst sehr regelmĂ€ĂŸig ĂŒben. Halte an deinem Sadhana (spirituelle Praxis) fest, bis zu dein Ziel erreichst. Es kann sogar mehrere Leben dauern.“

„Ah! So ist das also! Ich habe nicht regelmĂ€ĂŸig geĂŒbt, Swamiji. Ich werde es von nun an versuchen.“
„Nun da du im Ruhestand bist, musst du all deine Zeit der spirituellen Praxis widmen.“
„Leider habe ich meinen alten Lebensstil beibehalten. Ich beziehe im Ruhestand eine Rente, die meinem vollen Gehalt entspricht.“

„Das ist außergewöhnlich!“, rief der Meister aus. „Das ist alles Gottes Gnade zu verdanken. Du solltest viel WohltĂ€tigkeit ĂŒben. Du solltest weniger Geld fĂŒr dich ausgeben. Du hast lange Zeit eine kleine Familie unterhalten. Jetzt musst du dein Herz erweitern und alle Armen als deine Familie betrachten.“

„Das habe ich bisher auch nicht getan, da meine persönlichen Ausgaben die gleichen geblieben sind. In gewisser Hinsicht jedoch bin ich wohltĂ€tig, denn ich bezahle eine große Zahl von Bediensteten.“

„Nein, nein. Das ist keine WohltĂ€tigkeit. Wie viel Geld gibst du den Leprakranken am Straßenrand? Jeder Mensch ist sich selber gegenĂŒber großzĂŒgig. Du solltest ein zurĂŒckgezogenes Leben fĂŒhren und mindestens die HĂ€lfte deiner Rente, wenn nicht sogar alles, fĂŒr wohltĂ€tige Zwecke ausgeben. Dann  wirst du die GlĂŒckseligkeit erfahren, die durch die Gnade Gottes ĂŒber dich kommt.“

Inspiration des Tages vom 26.06.2019

WORTE DER WEISEN – 28. Weg der Selbst-Eroberung

Musik beim Kirtansingen:

Ein paar Leute versammelten sich in der NĂ€he des BĂŒros zum Kirtansingen mit Swami Mukund Hari aus Bhatinda. Als der Meister sie sah, sagte er: „Sie lassen sich stark durch die Zimbeln und Tabla inspirieren. Insbesondere bei öffentlichen Veranstaltungen sind solche Instrumente eine große Hilfe. Sie helfen, den Geist in die Konzentration zu fĂŒhren.Die Art von Kirtan, wie wir sie betreiben, ist gut fĂŒr meditative Menschen. Macht mit dem Kirtansingen weiter ohne Harmonium oder andere Instrumente. Das wird zur Meditation fĂŒhren. Es gibt keine Ablenkung und Samadhi kann einfach kommen.
Man muss beides ĂŒben. FĂŒr das persönliche Sadhana und engere Meditationsgruppen im kleinen Kreis sollte Kirtan ohne Instrumente gesungen werden. Bei Massenveranstaltungen sind das Harmonium und andere Instrumente hilfreich.“

Inspiration des Tages vom 25.06.2019

WORTE DER WEISEN – 28. Weg der Selbst-Eroberung

Die Herrlichkeit des Dienens:

„Du hast nur wenig Liebe zum Kirtansingen entwickelt, da du nur gern liest und meditierst. Du kannst aber die Meditation nicht wirklich genießen, solange die Unreinheiten in deinem Geist nicht vollstĂ€ndig beseitigt sind und dein Ego nicht unterworfen ist. FĂŒr dieses Mal ist es gut, aber das nĂ€chste Mal musst du sehr viel arbeiten.

Durch den Vergleich wirst du erkennen, wie herrlich selbstloses Dienen ist“, sagte der Meister zu einem jungen Kundalini Yoga SchĂŒler, der ins BĂŒro gekommen war, um sich nach einem kurzen Aufenthalt im Ashram zu verabschieden.