Inspiration des Tages vom 31.03.2019

WORTE DER WEISEN – 25. Der spirituelle Lehrer

4. Non-Bona Fide Personen bevorzugt:

Ein Mann, der in den Ashram gekommen war, um für immer dort zu bleiben, zeigte dem Meister verschiedene Zeugnisse, aus denen hervorging, dass er als Direktor gearbeitet hatte.

Nachdem er die Zeugnisse durchgesehen hatte, sagte der Meister: „Du bist Direktor gewesen. Wir wollen keine Leute mit so hoher Position hier.“

Der Mann sagte: „Ich habe dir meine Zeugnisse nur gezeigt, um zu beweisen, dass ich eine vertrauenswürdige Person bin, damit du mich im Ashram als einen gewöhnlichen Bewohner aufnimmst.“

„Ich nehme sowohl bona-fide (vertrauenswürdige) als auch non-bona-fide (nicht vertrauenswürdige) Personen an. Ich mache keinen Unterschied. Andererseits nehme ich lieber non-bona-fide Personen, denn bona-fide Personen werden in jeder anderen Institution auch genommen.“

Inspiration des Tages vom 30.03.2019

WORTE DER WEISEN – 25. Der spirituelle Lehrer

3. Wie man dynamisch wird:

Zu jemandem, der zu einem Trainingskurs in dynamischen spirituellen Übungen in den Ashram gekommen war, sagte der Meister:

„Um ein dynamischer Mensch zu werden, ist Selbstaufopferung notwendig, Japa, die Wiederholung eines Mantras, ist notwendig, Leidenschaftslosigkeit ist notwendig. Selbstaufopferung, Japa und Leidenschaftslosigkeit sind die Zugaben für Dynamik.“

Inspiration des Tages vom 29.03.2019

WORTE DER WEISEN – 25. Der spirituelle Lehrer

Teil 6

2. Gespräche mit Frau Lilavati Munshi:

Chidanandaji ergänzte dies, indem er sagte: „In früheren Zeiten hatten die Menschen einen stärkeren Glauben und Willen. Heutzutage sind sie sehr von weltlichen Angelegenheiten in Anspruch genommen und müssen durch Werbung dazu gebracht werden, sich der spirituellen Welt zu nähern. Hier machen wir Werbung mit einem besonderen Zweck:

Um möglichst vielen Menschen möglichst viel Gutes zu tun. Sogar Ramanuja ging in den Tempelturm und rief laut das heilige Mantra, obwohl sein Guru ihn gebeten hatte, es geheim zu halten. Heilige sind von Mitgefühl erfüllt und das läßt ihnen keine Ruhe. Heilige wie Swamiji erforschen ständig neue Wege, wie sie immer mehr Menschen dienen können.“

„Was ist eine einfache Methode, die Selbstverwirklichung zu erreichen, Swamiji?“, fragte Srimati Lilavati.

„Japa, Kirtan und Meditation.“

„Es ist einfach, zu sagen, dass man meditieren soll, aber es ist sehr schwierig, Konzentration zu üben. Der Geist ist immer unstet. Was kann man dagegen tun?“

„Die beste Methode, den Geist zu beherrschen, ist, genau das zu tun, was du jetzt tust. Diene immer aktiv der ganzen Menschheit. Und pflege gleichzeitig die ständige Erinnerung an Gott, indem du Seinen Namen wiederholst. Singe morgens und abends Kirtan. Wenn die Gnade Gottes auf dich herabkommt, wirst du deinen Geist schnell unter Kontrolle bringen.“

Srimati Lilavati kam dann auf die Arbeit des Mahila Sahayak Sangh zu sprechen. Sie schlug vor, eine Gruppe Freiwilliger aus Sanghs Trainingszentrum in Lucknow zu schicken und bat den Meister, ihnen spirituellen Unterricht zu geben, damit sie ihre Arbeit in den Dörfern nicht als einen bloßen Job verrichteten, sondern als eine heilige Pflicht.

Der Meister erklärte sich freudig mit dem Vorschlag einverstanden.
Ihre Hoheit besuchte dann das Yoga Museum, das ihr von Swami Chidanadaji gezeigt wurde.

Inspiration des Tages vom 28.03.2019

WORTE DER WEISEN – 25. Der spirituelle Lehrer

Teil 5

2. Gespräche mit Frau Lilavati Munshi:

Swami Chidanadaji sagte, dass er selber in den Ashram gekommen war, nachdem er die Artikel des Meisters in ‚My Magazine‘ gelesen hatte.

„Ich arbeite mit verschiedenen Methoden“, sagte der Meister, „zum Einen leite ich Kirtan und stehe im Briefwechsel mit Aspiranten. Außerdem gibt es die Vorlesungen an der Yoga Vedanta Forest Academy. Ich kann nicht ohne intensives Dienen sein. Es liegt in meiner Natur. Die Augenklinik wird gerade gebaut. Diathermie, Röntgenapparate und andere Laboreinrichtungen sind bereits da. Das Krankenhaus wächst.

Ich möchte die Arbeit mehr und mehr ausweiten, damit mehr und mehr Menschen davon profitieren können. Das liegt in meiner Natur.“

Inspiration des Tages vom 27.03.2019

WORTE DER WEISEN – 25. Der spirituelle Lehrer

Teil 4

2. Gespräche mit Frau Lilavati Munshi:

In letzter Zeit haben wir uns die Freiheit genommen, Berichte über solche Erfahrungen von Aspiranten veröffentlicht, um das Bedürfnis bestimmter Menschen zu befriedigen, deren Glauben und Hingabe nur durch die Demonstration von Wundern inspiriert werden kann.

Viele Aspiranten haben Gurudev im Ausland gesehen; sie haben gesehen, wie er in Krankenhäuser und zu den Betten von Patienten ging, die auf wunderbare Art geheilt wurden.

Als Srimati Munshi sich zum Meister wandte, fügte er ruhig hinzu: „Ich rezitiere das Maha Mrityunjaya Mantra mehrere Male am Tag für die Gesundheit und den Frieden der ganzen Menschheit.“

„Darf ich fragen, Swamiji, ob so viel Werbung, wie hier gemacht wird, notwendig ist im spirituellen Bereich?“

„Es ist keine Werbung. Es ist die Verbreitung von Wissen. Nur als Ergebnis davon kommen Leute aus verschiedenen Ländern hierher. Wir leiten Sadhana-Wochen und Trainingscamps. Wie sollen die Leute von diesen Aktivitäten erfahren, wenn wir ihnen nicht davon erzählen? Was ist schlecht an dieser Art Werbung?“

Swami Chidanadaji fuhr fort und erklärte: „Manche Leute denken, dass Werbung im spirituellen Bereich überhaupt nicht notwendig ist. Sie glauben, dass die Menschen von selber zum Weisen finden werden.“

Der Meister selber fuhr dann fort: “ Ich kann durch Werbung mehr Menschen dienen. Ein bisschen Dienen befriedigt mich nicht. Ich möchte, dass Tausende von Menschen kommen. Ich möchte ihnen allen dienen.

Vielleicht sind Sie selber auch nur wegen dieser Werbung hergekommen!“
Ihre Hoheit gab zu, dass dies stimmte.