Inspiration des Tages vom 02.04.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 9

Dein Geist muss mit Gedanken an Atman gefüllt sein.

Du musst immer wachsam sein. Der Geist wird versuchen, dich zu übertölpeln. Der Egoismus wartet immer darauf, dich zu täuschen. Du wirst denken, dass du einen fortgeschrittenen Zustand erreicht hast, aber in einem unvorsichtigen Moment wird sich der Egoismus behaupten und du wirst verloren sein. Das kommt daher, weil der Feind in dir ist; es ist dein eigener niederer Geist. Wünsche sind im Geist versteckt. Du weißt nicht, wann sie dich angreifen und deinen Fortschritt zu Fall bringen.

Inspiration des Tages vom 01.04.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 8

Maya ist wahrlich sehr mächtig. Sie täuscht den Menschen im Handumdrehen. Man muss immer wachsam sein. Satsang ist sehr notwendig. Wenn du dich in der Gegenwart von Weisen aufhältst, fühlst du, dass da etwas ist, was über den Sinnen steht, über dem Geist, über dem Intellekt und über dem Egoismus – und dass dieses Etwas alleine die Quelle allen Glücks ist.

Inspiration des Tages vom 31.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 7

Du bist hier wegen den Eindrücken aus deinen früheren Leben.

Sitzt du täglich eine gewisse Zeit in der Bhajanhalle und singst das Maha Mantra? Wenn nicht, verpasst du eine große Gelegenheit. Du verlierst deine spirituellen Eindrücke.

Diese Bücherei ist voll mit spirituellen Büchern. Wenn du nach draußen gehst, wirst du erkennen, wie schwer es ist, ein einziges spirituelles Buch zum Lesen zu bekommen. Du wirst nach spiritueller Nahrung hungern. Hier hast du all die Bücher zu deiner Verfügung. Besuchst du jemals die Bücherei und liest die Bücher dort?

Inspiration des Tages vom 30.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 6

Dann kommt Bhakti. Die Menschen denken fälschlicherweise, dass eine konkrete Form Gottes nur Einbildung sei, dass sie nicht echt sei und dass die Realität formlos und namenlos sei.

Es gibt Meinungsverschiedenheiten von Menschen, die Rama als Sohn von Dasaratha ansehen und anderen, die Ihn als alldurchdringenden Atman ansehen. Die Menschen halten Rama, den Sohn Dasarathas, für einen gewöhnlichen Menschen. Sie halten Krishna für einen gewöhnlichen Menschen.

Sie wissen nicht, dass Rama und Krishna nichts anderes waren als Parabrahman (das höchste Absolute) selbst. Warum sollte der allmächtige Parabrahman nicht jede Form annehmen, die ihm gefällt?“

Auf die Figuren auf dem Altar deutend fuhr der Meister fort:

„Diese Statuen von Rama und Krishna sind voller Bewusstsein.

Hunderte von Verehrern wiederholen hier seit Jahren ununterbrochen das Maha Mantra und konzentrieren sich auf die Figuren. Für Mira war das Bild von Krishna lebendiger als irgendwer sonst. Es sprach zu ihr, tanzte mit ihr und aß Butter aus ihrer Hand. Du bist nicht in der Lage, dieses Bewusstsein in der Statue zu fühlen, denn du hast dich nicht entwickelt.

Inspiration des Tages vom 29.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 5

Als ich auf Vortragsreisen war, hängten mir die Leute an den verschiedensten Orten sofort eine Girlande um, sobald ich aus dem Zug kam. Aber ich trug mein Gepäck selbst auf dem Kopf. Wenn du zum Markt gehst und Gemüse kaufst, benötigst du einen Diener, der den Korb trägt. Du schämst dich, ihn selbst zu tragen.

Das ist nicht richtig. Du solltest nicht nur dein eigenes Gepäck tragen, sondern du solltest auch das Gepäck eines anderen tragen. Das eigene Gepäck zu tragen, ist einfach genug.

Vor einigen Jahren lebte ein Dewan Jaswant Rai im Ashram. Er wollte eine Violine. Ich besorgte ihm das Instrument und ich trug es selbst vom Bahnhof in Rishikesh bis zum Ashram. Als der Tempel gebaut wurde, trug ich selbst Körbe mit Steinen auf meinem Kopf.

Ich identifizierte mich mit den Arbeitern und war glücklich, dass Gott mir die Gelegenheit gab, wenigstens soviel Dienst bei der Errichtung Seines Tempels zu erweisen.

Aufgrund meines hohen Alters und körperlicher Leiden bin ich heute nicht mehr in der Lage, genauso viel Dienst zu erbringen.

Aber ich frage den Geist täglich: ‚Bist du bereit, Kuhdung auf deinem Kopf zu tragen? Bist du bereit, dich selbst mit dem Straßenkehrer zu identifizieren und die Toiletten zu reinigen?‘ Der Geist ist auch heute noch bereit, solche Aufgaben zu übernehmen.