Inspiration des Tages vom 19.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Was ist Meditation?

Teil 1

Der Meister fragte eine Schülerin aus New York: „Was ist Meditation?“
Sie antwortete: „Meditation ist Vereinigung mit Gott.“
Der Meister korrigierte sie sofort: „Meditation ist der Versuch, Vereinigung mit Gott zu erlangen. Vereinigung mit Gott nennt man Samadhi.“

„Wie viele Arten von Meditation gibt es?“, war die nächste Frage.
„3 Arten: konkrete Meditation, abstrakte Meditation und Meditation über Om.“
Der Meister sagte: „Es gibt 2 Arten von Meditation: konkret und abstrakt. Meditation über Om ist sowohl abstrakt als auch konkret. Wenn du über die Form von Om meditierst, ist es konkret; wenn du über die Eigenschaften Gottes, die in Om enthalten sind, wie Unendlichkeit, Allmacht und Glück meditierst, ist es abstrakte Meditation.“

„Kann nur ein Einsiedler meditieren?“, fragte der Meister und gab sich gleich selbst die Antwort: „Nein. Jeder kann meditieren.“

„Wer ist für die Meditation geeignet?“
„Wer an Gott glaubt und rein ist, kann meditieren“, antwortete die Schülerin.
Der Meister ergänzte die Antwort, indem er sagte: „Wer ein Verlangen danach hat, Gott zu erreichen, wer absolut frei ist von Unreinheiten wie Lust und Egoismus, kann meditieren. Auch wer egoistisch ist, kann meditieren. Allmählich wird sich sein Egoismus auflösen.“

 

Inspiration des Tages vom 18.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Dienst ist notwendig:

Teil 3

Aber selbst wenn man dient, sollte man nicht auf Meditation verzichten. 2 oder 3 Stunden tiefe Meditation am Morgen und selbstloser Dienst mit göttlichem Gefühl werden die Evolution beschleunigen.

Einmal alle 2 Jahre kannst du für Japa und Meditation nach Uttarkasi oder an andere abgeschiedene Orten gehen und nach einiger Zeit kannst du wieder in die Ebene zurückkehren und in die Meditation des Dienens eintauchen.

Ich habe viele Schüler gesehen, die tamasig wurden, weil sie sich vor der Arbeit gedrückt und nur Japa und Meditation geübt haben, für die sie noch nicht bereit waren.“

Inspiration des Tages vom 17.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Dienst ist notwendig:

Teil 2

Ich glaube nicht an ausschließliche Meditation 12 Jahre lang an einem abgeschiedenen Ort. Es ist falsch, zu glauben, dass das Göttliche nicht auch erlangt werden kann, wenn man ein aktives Leben führt.

Nur im Bereich des Dienens kann man bestimmte Tugenden entwickeln und lernen, gegenüber Kritik und Schmähungen gleichgütig zu bleiben. Wenn jemand, der in Abgeschiedenheit lebt und Meditation und Japa praktiziert, von einem anderen kritisiert wird, würde er sofort den Ort verlassen.

Nur wenn man im Kontakt mit Menschen ist, wird man Duldsamkeit, Anpassungsfähigkeit, Gleichmut gegenüber Lob und Tadel und andere Tugenden entwickeln.

 

Inspiration des Tages vom 16.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Dienst ist notwendig:

Teil 1

Der Meister sprach zu einem Schüler, der 4 Jahre in Uttarkasi verbracht und seine Zeit ausschließlich der Meditation gewidmet hatte und der jetzt in der Abteilung des Ashrams, die für den Schriftverkehr zuständig war, arbeitete.

„Ich glaube, du führst jetzt ein anderes Leben als in Uttarkasi.“
„Ja, es ist jetzt ein komplett anderes Leben, Swamiji.“

„Aber hast du nicht das Gefühl, dass dir die Meditation fehlt?“, fragte der Meister.
„Ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Meditation vermisse. Ich praktiziere auch hier Meditation.“

Der Meister sagte: „Von deiner Arbeit hier profitieren Tausende von spirituellen Schülern. Du dienst und erhebst Tausende. Das ist mehr als Meditation.“

 

Inspiration des Tages vom 15.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Unterschiedliches Sadhana:

Srimati Kausalya erzählte dem Meister von ihren Schwierigkeiten: Swamiji, nachdem ich eine Weile Japa gemacht habe, fühle ich mich müde. Soll ich dann weitermachen oder mit dem Japa aufhören?“

„Mach eine kleine Pause, wenn du müde bist“, riet ihr der Meister. „Mache Kirtan oder lies in den Schriften. So wie du verschiedene Nahrung zu dir nimmst wie Gemüse, Dhal, Yoghurt usw., so solltest du auch verschiedene spirituelle Praktiken haben.“