Ashram an einem heiligen Platz

Sivananda hat dann die Hälfte des Tages damit verbracht, den kranken Mahatmas zu dienen. Und dass er da nach Rishikesh gekommen ist, das war ein großes Geschenk an sie, weil dort keine anderen medizinischen Möglichkeiten waren. Sivananda lebte zu dieser Zeit auf der anderen Seite der Ganga im Swarg Ashram. Nachdem er sich um die kranken Leute gekümmert hatte auf der Swarg-Ashram-Seite, kam er dann rüber auf die andere Seite, wo der heutige Sivananda Ashram ist. Warum kam er rüber auf diese Seite, um zu meditieren, es gab auf der anderen Seite auch genug Plätze? Denn dieser Platz ist auf der rechten Seite der Ganga und die Gegend da ist dann auch zwischen der Ganga und dem Yamuna und wird auch Deva Bhumi, das Land Gottes genannt. Es wird auch Uttar Kant genannt, ein Land, wo es eine besondere Energie gibt. Und von den alten Tagen an schon, da sind alle großen Meister zu diesem Ort gekommen, um zu meditieren. Und Sivananda kannte auch seine Mission, seine Aufgabe. Er wusste, dass ein Ashram dort gegründet werden müsste, an diesem heiligen Platz. Er kam also jeden Tag zu dieser Seite der Ganga und saß dann im Dschungel und hat meditiert. Eines Tages, als er meditierte, hatte er die Vision von Krishna. Das ist auch ein anderes Mysterium, er war ein Anhänger von Shiva, sein Name war Sivananda, aber als Gott ihm erschien, erschien er nicht als Shiva, sondern als Krishna. Das ist, um der Welt zu zeigen, dass Gott eins ist, dass er in jeder Form kommen kann und du ihn auch in jeder Form verehren kannst. Und Krishna erschien dann Sivananda und hat gesagt: „Sivananda, ich habe dich mit der Wonne Gottes gefüllt, gehe und verteile sie an alle!“

– Fortsetzung folgt –

Unbearbeitete Niederschrift eines  Satsang-Vortrags mit Sukadev Bretz.  nach Meditation und Mantra-Singen bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Swami Sivananda lebte in einem Ashram . Um Yoga besonders tief zu erfahren, kann es auch für dich hilfreich sein, eine Weile in einer Yoga Lebensgemeinschaft zu leben.  Weiterführende Links:

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Hari Bol – Instructional Song with Swami Sivananda

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Swami Sivananda guides Kirtan Hari Bol, with Hindi instrucions. Narayan.

Historical Recording with the Master’s own voice.

Copyright The Divine Life Society

Swami Sivananda übte Sadhana

Er übte Sadhana, aber als er nach Rishikesh kam, da hatte er erwartet, dass all die Sadhus dort sehr weit fortgeschritten wären, wenn nicht sogar selbstverwirklicht. Denn Rishikesh ist ein Ort, wo nur diese Sadhus leben. Sie geben alles auf, ihre Familie, ihren Beruf und widmen ihre ganze Zeit Gott. Und so dachte Sivananda dann, dass all diese Leute verwirklichte Seelen sein müssten oder wenigstens sehr weit fortgeschrittene. Aber nachdem er ihr Leben eine Zeit lang beobachtet hatte, war er sehr enttäuscht. Ja, es gab ein paar Leute, die sehr weit fortgeschritten waren, aber die große Mehrheit von ihnen, die verschwendete ihre Zeit mit unnützen Aktivitäten. Hauptsächlich wahrscheinlich, weil sie nicht die richtige Führung hatten. Einige von ihnen haben sich auf Hatha-Yoga-Praktiken spezialisiert, die haben dann Stunden und Stunden damit verbracht, Asanas und Pranayama zu üben. Andere, die haben ihre ganze Zeit damit verbracht, zu lesen, um dann begeisternde Vorträge halten zu können. Und die haben dann die vedantischen Anweisungen missverstanden, also, die Welt ist unwirklich, der Körper ist unwirklich und haben sich dann nicht um den Körper gekümmert und viele von ihnen, die irgendwie fehlgeleitet waren, keine richtigen Unterweisungen hatten, hatten dann auch Gesundheitsprobleme, und auch, weil sie nicht das richtige Essen dort bekamen. Und in diesen Almosenhäusern, wo sie dann Essen bekommen konnten, da haben sie immer das gleiche Essen gekriegt, vier Chapatis und so wässriges Dhal, das ganze Jahr über. Also, die meisten von ihnen hatten Gesundheitsprobleme.

– Fortsetzung folgt –

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Ein Guru ist reines Bewusstsein als menschliche Form

So ist es auch mit dem Guru , er sieht aus wie ein Mensch, aber es ist reines Bewusstsein als menschliche Form gefestigt. Das ist der Schneemann, der Eismann und das ist der Bewusstseinsmann. Das universelle Bewusstsein verdichtet sich und erscheint in einer menschlichen Form. Und der Guru tritt dann in die Seele des Schülers bei der Einweihung ein. Und danach ist der Schüler kein Schüler mehr. Das Sadhana, was danach von ihm gemacht wird, wird nicht von ihm gemacht als Individuum, es ist der Guru selbst, der dann durch diese Person Sadhana übt. Dakshina Murti wird hier mit dem absoluten Brahman identifiziert, er ist der Schöpfer des Universums, Ishwara, er wird zum Guru, er tritt in den Schüler ein, sodass Ishwara, Guru und Schüler wie drei verschiedene Wesen aussehen, Formen, aber in Wirklichkeit sind sie eins. Sivananda bekam also alles, was er brauchte, durch die Einweihung durch seinen Guru, der ihm den Namen Swami Sivananda Saraswati gab. Und da fand dann eine komplette Transformation in dem Dr. Kuppuswami statt.

– Fortsetzung folgt –

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Swami Sivananda Segen für die ganze Menschheit

Kuppuswami wurde dann am 1. Juni 1924 zu Swami Sivananda, was ein Segen für die ganze Menschheit war. Der Guru und der Schüler trafen sich nur für diese paar Minuten oder vielleicht ein paar Stunden. Und Sivananda sagte: „Der Guru hat mir alles, was ich brauchte, in diesen paar Stunden gegeben.“ Danach haben sie sich nie mehr wieder gesehen und es gab auch keine Kommunikation zwischen ihnen. Und wie ich das auch in allen meinen Vorträgen sage, der Guru tritt in den Schüler ein durch diese Handlung der Einweihung. Der Ishwara, der Schöpfer des Universums, kommt zu dem Schüler als Guru als Mitgefühl heraus. Der Guru ist also Brahma, Vishnu, Shiva und es sieht so aus, als ob er eine menschliche Form hätte, aber er ist kein menschliches Wesen. Er ist eine Gottheit, Göttlichkeit, die auf dieser Erde wandert in menschlicher Form. Und dann habe ich auch immer ein Beispiel gegeben, wie man das dann verstehen kann. Als ich letzten Monat in Bayern war, da war dort starker Schneefall. Jeden Abend nach dem Abendessen mache ich einen Spaziergang, jeder weiß das. Und ich ging dann mit der Familie, bei der ich wohnte, dann auf diesen Spaziergang, es war schon Abend. Und wir gingen so eine Straße entlang, da waren auf beiden Seiten Häuser mit großen Gärten. Und plötzlich, in der Mitte eines Gartens, sah ich einen Mann. Und dann fragte ich meinen Freund: „Warum steht dieser Mann dort in der Dunkelheit?“ Und dann haben sie sich angeschaut und fingen an zu lächeln. Und dann fragte ich: „Was ist los? Warum lächelt ihr?“ Und dann haben sie gesagt: „Swamiji, schau bitte genau hin! Das ist kein Mann, das ist ein Schneemann.“ Und das war dann, er sah genau aus wie ein Mann, aber es war kein Mann, der war nur aus Eis gemacht. So ist es auch mit dem Guru.

– Fortsetzung folgt –

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