Inspiration des Tages vom 10.04.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Die Fallen von Maya:

Teil 4

Sri D. war ein begeisterter Aspirant. Er lebte 2 oder 3 Jahre hier. Er aß immer einfach, obwohl er reichhaltiges Essen gewohnt war,  bevor er hierher kam. Er trug nur ein kleines Stück Kleidung. Er schlief auf dem Boden oder auf Säcken. Er war immer mit Sadhana beschäftigt und hätte die Kundalini in wenigen Monaten erwecken können.

Dann ging er nach Delhi, ’nur für ein paar Tage‘, um dort jemanden zu treffen. Er blieb eine Weile dort. Die Leidenschaftslosigkeit verschwand. Seine alte Leidenschaft für Pferderennen holte ihn wieder ein. Er wollte ihr ’nur einmal‘ nachgeben. Und er fiel kopfüber wieder in die Grube der Weltlichkeit“

 

Inspiration des Tages vom 08.04.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Die Fallen von Maya:

Teil 2

Nach einer Weile fuhr der Meister fort:

„Swami X. hat ohne Zweifel einpünktige Hingabe an das Ideal, das er sich gesetzt hat. Er wünscht, nach Amerika zu gehen und zu predigen. Er bereitet sich darauf vor. Aber es ist ein fehlgeleitetes Streben.

Ein Aspirant sollte immer bestrebt sein, sich selbst zu vervollkommnen. Swami X. weiß im Moment kaum, was auf ihn zukommt und was es bedeutet, in ein fremdes Land zu gehen und dort umherzuziehen.

Der Eifer, spirituelles Wissen zu verbreiten, wird bald vergehen, wenn diese innere Erleuchtung nicht da ist, um diesen Eifer zu erhalten. Er wird dann eine Beute von Komfort und Annehmlichkeiten werden. Er wird Versuchungen von allen Seiten zum Opfer fallen.

 

Inspiration des Tages vom 07.04.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Die Fallen von Maya:

Teil 1

Eine Zeitung, die von einem dem Meister ergebenen Schüler herausgegeben wurde, enthielt einen ganzseitigen Artikel mit dem Titel: „Swami X. – Ein Porträt in seinen eigenen Worten“.

Der Swami, der vom Meister in Sannyas eingeweiht worden war, beschrieb sich in dem Artikel selbst als „den größten Schüler von Swami Sivananda“.

Von Beginn seiner spirituellen Laufbahn an hatte er vor, Amerika zu besuchen und sein Sadhana bestand daraus, sich auf diese große Mission vorzubereiten. Der Meister wusste davon und legte ihm, wie es für ihn üblich war, keine Hindernisse in den Weg.

Als der Meister den Artikel gelesen hatte, bemerkte er lächelnd: „Er hat jetzt den Zustand eines völlig befreiten Weisen erreicht. Es bleiben nur noch der Dienst an der Menschheit und die endgültige Vereinigung mit Gott!“

Inspiration des Tages vom 06.04.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Bescheidenheit:

Generalmajor Yadunath Singh, der Armeesekretär des indischen Präsidenten, besuchte den Ashram begleitet von einigen anderen Personen, darunter Sri Swami Ram Deva Maharaj aus dem Rashtrapati Ashram und Major Sreenivasan.
Die Gruppe nahm am Satsang teil und besuchte, nachdem sie etwas gegessen hatte, das Yoga Museum und andere Abteilungen der Gesellschaft, bevor sie wieder nach Delhi aufbrachen. Der Meister kümmerte sich mit großer Liebe und Zuneigung um sie.
Als die Gäste durch den Ashram gingen und die verschiedenen Abteilungen besuchten, lobte der Meister die Fähigkeiten von Generalmajor Yadunath Singh.

„Als er früher einmal im Ashram ankam, trug er sein Gepäck selbst auf den Schultern. Als einer der Ashrambewohner, der nicht wusste, wer er war, ihn nach seinem Gehalt fragte, erhielt er als Antwort: ‚6.000 Rupien!‘

Er wünschte keine besondere Behandlung. Er nahm sein Essen zusammen mit den anderen zu sich. Er saß am Ufer des Ganges und meditierte. Es wird erzählt, dass er sogar auf dem Schlachtfeld, als plötzlich Kugeln um ihn herum flogen, in Meditation versunken war.

Er ist ein großer Anhänger. Wegen seiner gekonnten Führung waren Indiens Aktivitäten in Kaschmir ein Erfolg. Die Regierung verlieh ihm das Mahavir-Chakra (Heldenmedaille) für seine Tapferkeit.“