Inspiration des Tages vom 19.02.2020

33. Botschaft der unbezwungenen Gipfel

Teil 7

Advaitisches Sadhana:

Das Leben des Meisters war ein Beispiel für die Dinge, die er hier beschrieb. Während seines Sadhanas im Swarg Ashram zog seine süße, ekstatische Stimme die Aufmerksamkeit einiger Maharanis (Fürstinnen) auf sich.

Eine lud den Meister in ihren Palast ein, um Kirtan zu leiten. Der Meister nahm die Einladung an und ging in den Palast, um einige Tage den Kirtan zu leiten. Die Maharani wollte den Meister für immer im Palast behalten.

In dem Moment als er dies bemerkte, verließ er nachts den Palast und kehrte, ohne jemand Bescheid zu sagen, zum Swarg Ashram zurück. Er nahm nicht einmal eine Decke mit, obwohl es mitten im Winter war, da er keinen Verdacht erwecken wollte.

 

Inspiration des Tages vom 18.02.2020

33. Botschaft der unbezwungenen Gipfel

Teil 6

Advaitisches Sadhana:

Genauso sollte ein Schüler, der eine Weile Kobra-Bhav (wachsame Einstellung) gegenüber Frauen erlernt hat, sich unter ihnen bewegen. Er sollte seinen Geist wachsam beobachten, um festzustellen, ob er von Frauen angezogen wird oder eher nicht. In ihrer Gegenwart sollte es keine lustvollen Gedanken oder Verachtung geben. Das ist der Test für wahre Leidenschaftslosigkeit.

Er sollte sich gleich verhalten gegenüber einer alten Frau und einem jungen Mädchen, gegenüber einem Mann und einer Frau, gegenüber einem Stein und einem Diamanten. Nur dann kann man sagen, dass er wahre Leidenschaftslosigkeit erlangt hat.

Er sollte darauf achten, dass er in Begleitung ist, wenn er sich unter Frauen bewegt. Er sollte sich nur ein wenig unter ihnen bewegen, um seinen inneren Fortschritt zu erkennen und dann wieder Kobra-Bhav üben. Sonst kann es zu einem Rückfall kommen. Das sollte nicht geschehen.“

Inspiration des Tages vom 17.02.2020

33. Botschaft der unbezwungenen Gipfel

Teil 5

Advaitisches Sadhana:

Einige Mahatmas – besonders die moslemischen – nehmen ihr Essen vom selben Teller wie die Hunde. Hygienische Prinzipien interessieren sie nicht. Sie haben sie überschritten. Aber man sollte nicht auf die Idee kommen, solche Mahatmas nachzumachen und die Prinzipien der Hygiene zu verletzen, bis man tatsächlich diese Stufe erreicht hat.

Inspiration des Tages vom 16.02.2020

33. Botschaft der unbezwungenen Gipfel

Teil 4

Advaitisches Sadhana:

Diese Einstellung sollte nicht auf Menschen begrenzt sein. Man sollte sie auch schrittweise gegenüber Tieren entwickeln. Vor einigen Tagen hast du auf der Tempelveranda einen schlafenden Hund mit deinem Tuch bedeckt. Chidanandaji kümmerte sich täglich mit großer Liebe um einen armen, leidenden Hund, völlig unbeeindruckt von dessen schlechtem Geruch. Solches Sadhana entwickelt das advaitische Gefühl viel schneller als das Grübeln über Büchern.

Inspiration des Tages vom 15.02.2020

33. Botschaft der unbezwungenen Gipfel

Teil 3

Advaitisches Sadhana:

Alle Grenzen, die den Menschen vom Menschen trennen, sollten langsam niedergerissen werden, indem das Gefühl der Einheit mit allen entwickelt wird. Man sollte eins werden mit dem Arbeiter und sich bewusst machen, dass der Gott in einem selbst auch in ihm ist.