Inspiration des Tages vom 23.10.2018

WORTE DER WEISEN –  20. Gnade Gottes

3. Ein spirituelles Tagebuch:

Teil 2

Blättere einmal die Woche in deinem Tagebuch zurück. Wenn du heute noch täglich 20 Fehler begehst, so wirst du in einem halben Jahr, wenn du dein Tagebuch weiter führst, nur noch täglich fünf Fehler machen. Schließlich wird für dich eine wunderbare Zeit anbrechen, wenn du an einem Tag keinen einzigen Fehler mehr gemacht hast.“

Seinen Schülern schrieb der Meister einmal: „Vernachlässigt eure spirituellen Tagebücher nicht. Sie sind der Guru an eurer Seite.“

Inspiration des Tages vom 22.10.2018

WORTE DER WEISEN –  20. Gnade Gottes

3. Ein spirituelles Tagebuch:

Teil 1

Auf einer Konferenz erzählte der Meister einmal seinen Zuhörern, wie nützlich es ist, ein spirituelles Tagebuch zu führen.

„Führe ein spirituelles Tagebuch. Notiere in ihm, wenn du ärgerlich geworden bist oder die Gefühle anderer verletzt hast. Dies ist sehr, sehr wichtig. Wenn du deinen Ärger oder dein Verletztsein anderen gezeigt hast, so bestrafe dich selber. Verzichte auf das Abendessen oder wiederhole zusätzlich fünfzig Malas (Gebetsketten) Mantras. Notiere Dinge wie: ‚Heute habe ich zwei Mal vergessen, in einem Menschen Gott zu erkennen.’

Wenn du in dieser Weise ein oder zwei Jahre fortfährst, wirst du mit Sicherheit großen Frieden, spirituellen Fortschritt und eine starke Willenskraft in dir entwickeln. Viele Kümmernisse, Misslichkeiten und innere Zerrissenheiten werden von dir abfallen und sich statt dessen ein Gefühl der Hingabe entwickeln.

Deine innere Entwicklung wird so schnell vonstatten gehen. Du wirst ein anderer Mensch – ein wahrhaftiger Gott auf Erden. Werdet ihr, meine lieben Freunde, von heute an ein spirituelles Tagebuch führen?

Inspiration des Tages vom 21.10.2018

WORTE DER WEISEN –  20. Gnade Gottes

Versuchung (2)

Einmal servierte der Meister eine Mangolimonade.  Einer der Anwesenden konnte seinen Gaumen nicht kontrollieren. Der Meister wusste um den schwachen Magen jenes Mannes und riet ihm deshalb, nicht zuviel davon zu trinken. Aber das Gesicht des Mannes verriet ihm, dass er das Getränk in vollen Zügen genießen wollte.

So sprach der Meister statt dessen mit freundlicher Stimme: „Ach, was macht es schon, trink so viel du magst, der Doktor ist ja nicht weit.“

Was der Mann allerdings nicht wusste war, dass dies ein Test für ihn war. So wurde er ein Opfer der Versuchung. Schließlich mussten sie ihn ins Bett bringen. Später mahnte ihn der Meister: „Du hättest das Getränk gar nicht erst anrühren sollen. Siehst du, wie schwer es ist, die Sinne zu kontrollieren?“

Inspiration des Tages vom 20.10.2018

WORTE DER WEISEN –  20. Gnade Gottes

 

Vertrauen und Hingabe

 

  1. Sehne dich nach Gott. Schmachte nach Ihm. Gib Ihm alle deine Liebe. Lege dein Ego Ihm zu Füßen. So wirst du eins mit Ihm.
  2. Die Göttliche Gnade ist der größte Schatz des Lebens.
  3. Die Gnade Gottes ist das Wichtigste in deinem Leben.
  4. Die Göttliche Gnade kommt nur, wenn der Geist durch selbstlosen Dienst, Mantrawiederholung, Kirtansingen und den Beistand von Heiligen gereinigt wurde.
  5. Erst durch Selbstaufgabe kann die Göttliche Gnade in dich fließen.
  6. Gottes Gnade kommt in dem Maße über dich, in dem du dich hingibst: Je mehr Hingabe, desto mehr Gnade.
  7. Bist du unaufrichtig, scheinheilig und heuchlerisch, so bist du noch nicht reif für die Gnade Gottes.
  8. Gott schaut mit wachsamen Auge auf dich.
  9. Die Gnade Gottes hält den Aspiranten auf seinem spirituellen Weg.
  10. Die Göttliche Gnade sollte die eigenen Anstrengungen unterstützen. Nur so ist die Gottverwirklichung möglich.
  11. Die höchste Liebe kommt nur durch Göttliche Gnade.
  12. Die Göttliche Liebe ist die unsterbliche Wonne der Freiheit, die durch die Gnade Gottes kommt.
  13. Glaube und Hingabe gehören zusammen.
  14. Der Glaube heilt und erschafft Neues. Glaube bewirkt Wunder und versetzt Berge.
  15. Unerschütterlicher Glaube an Gott gibt eine mysteriöse Kraft, die alle Hindernisse überwindet.
  16. Unerschütterlicher Glaube versetzt den Aspiranten in Kontakt mit dem Unendlichen.
  17. Glaube stärkt die Schwachen und macht die allzu Mutigen furchtsam.
  18. Glaube macht das Unmögliche möglich.
  19. Glaube argumentiert nicht, denkt nicht, begründet nicht und theoretisiert nicht.
  20. Der Verstand ist unzuverlässig, schwankend und nur ein begrenztes Instrument.
  21. Der Glaube ist der Lichtkegel auf der Suche nach Gott.
  22. Wisse, das alles verloren ist, wenn der Glaube abhanden gekommen ist.
  23. Glaube fest an Gott. Sein Name ist deine einzige Stütze, deine einzige Zuflucht und deine einzige Unterstützung.
  24. Beim Gebet steigt die Seele auf den Flügeln der Hingabe zum Himmel.
  25. Beten ist nicht bitten. Es ist die Sehnsucht der Seele nach Vereinigung mit Gott.
  26. Durch Gebete und striktes Leben der Selbstaufopferung kommst du der Erlösung näher.
  27. Das Gebet lässt das Herz leuchten und erfüllt den Geist mit Frieden, Kraft und Reinheit.

Inspiration des Tages vom 18.10.2018

WORTE DER WEISEN – 19. Weg der Liebe

8. Lotterie-Lose: Teil 7

Ich kenne leider keine reichen Geschäftleute und habe auch keine Anhängerschar. Lediglich einige wenige Aspiranten, die spirituellen Rat von mir einholen, wähnen mich als ihren Guru, das ist alles.

Ich habe auch kein Geld und ich leite hier keinen Ashram. Durch meine mächtigen, reinen Gedankenwellen und ernsthaften Gebete tue ich hier auf meine eigene bescheidene Weise Dienst für das Wohl der Menschheit. Ich wirke durch alle Ashrams, Mutts und Institutionen und so kann ich dir leider keine finanzielle Unterstützung zukommen lassen.

Die Worte der Öffentlichkeit: ‚Lass mich zuerst die Früchte deiner Arbeit sehen’ sind sehr wahr.

Wenn du der Öffentlichkeit im Geiste der Selbstlosigkeit dienst und die Menschen deine göttlichen Tugenden und den wahren Geist der Entsagung sehen, wenn sie von deinen spirituellen Leistungen überzeugt sind und glauben, dass du geeignet bist, eine so große Institution zu leiten, so werden sie dich von sich aus unterstützen und dir alle Hilfe zukommen lassen.