Inspiration des Tages vom 14.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Wahre innere Abgeschiedenheit:

Der Geistliche Bhikku Narada Maha Thero und Seine Exzellenz, der Hochkommissar von Ceylon, besuchten den Meister.

„Wie hast du diesen wunderbaren Ort ausgesucht, Swamiji?“, fragte der Hochkommissar.
„Es ist Gottes Wille. Ich lebte im Swarg Ashram und kam dann auf diese Seite. Der Ganges, die leichte Beschaffung von Wasser, die schöne Landschaft und die Möglichkeiten für Abgeschiedenheit und Einsamkeit – all diese Überlegungen brachten mich dazu, hier zu bleiben. Der Ashram wuchs nachher.“

„Aber ich nehme an, man muss etwas weiter in den Dschungel gehen, um ungestörte und tiefe Meditation zu üben. Menschen wie wir kommen oft hierher und stören euch“, sagte der Hochkommissar.

„Nein, nein. Wir sollten das Zurückziehen der Sinne üben. Selbst inmitten von Lärm und Aktivität sollte man in der Lage sein, geistige Ausgeglichenheit zu bewahren. Außerdem gibt es hier um 4 Uhr keine Störungen. In dieser Zeit kann man in Ruhe tiefe Meditation praktizieren. Nach 22 Uhr stört uns niemand. Auch dann können wir meditieren.

Es ist die innere Sehnsucht und das wahre Verlangen, das zählt. Echte Abgeschiedenheit und Einsamkeit gibt es nur im Herzen.

Selbst wenn wir in den tiefen Wald gehen, wird dort jemand sein. Wir brauchen auch Milch und Obst und andere Nahrung, um den Körper zu erhalten. Das alleine ist schon genug Störung.“

Inspiration des Tages vom 13.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Eine getröstete Witwe:

Teil 3

Nach einer Weile fuhr der Meister fort:

„Lies das 2. Kapitel der Bhagavad Gita, in dem es um die Unsterblichkeit der Seele geht. Du wirst Frieden finden. Lies auch andere religiöse Bücher. Es gibt in Wirklichkeit keinen Tod. Der Tod ist, als wenn man seine Kleider wechselt oder in ein neues Haus zieht. Er hilft der Evolution. Es ist nur ein Vorgang in der Evolution. Wenn der Körper für die weitere Evolution nicht mehr geeignet ist, gibt uns Gott einen neuen Körper.
Die beste Art, wie du deinem Mann helfen kannst, ist durch Gebet. Weinen verzögert nur seinen weiteren Weg. Bringe deine Kinder mit, wenn du das nächste Mal kommst und übe Japa am Ufer des Ganges. Die Atmosphäre hier ist mit spirituellen Schwingungen geladen.“ 

 

 

Inspiration des Tages vom 12.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Eine getröstete Witwe:

Teil 2

War der Tod deines Mannes ein Schock für dich?“
„Nein, es war kein Schock, denn ich weiß, dass eines Tages jeder gehen muss.“

„Mir scheint, du bist eine Vedantin“, bemerkte der Meister.
„Ich möchte wissen, was jenseits von diesem irdischen Leben ist“, sagte die Frau.

Der Meister sagte:

„Einige Menschen, besonders die mit großer Verhaftung, bekommen einen Schock, wenn sie einen geliebten Menschen verlieren. Da du aber die Bhagavatam und das Ramayana studiert und am Satsang teilgenommen hast, bist du nicht so betroffen. Ansonsten wäre es sehr schwer gewesen, den Verlust zu ertragen.“

 

 

Inspiration des Tages vom 11.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Eine getröstete Witwe:

Teil 1

Eine Frau, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hatte und keinen Seelenfrieden finden konnte, kam für den Darshan des Meisters.

Der Meister fragte sie: „Machst du Japa?“
„Ja, Swamiji“, antwortete die Frau.

„Das ist gut so. Komm und bleibe einen Monat hier. Nimm an allen Satsangs und Morgenkursen teil. Du wirst Seelenfrieden finden.

 

Inspiration des Tages vom 10.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Universelle Sicht:

Ein Schüler fragte den Meister nach der genauen Bedeutung des Begriffs „universelle Sicht“.

Der Meister antworte:

„Es bedeutet, dass man das Selbst in allen Formen sehen soll. Das ist nur auf der absoluten Ebene vollständig möglich, nicht jedoch auf der relativen Ebene. Wir können den Daumen nicht als Zeigefinger benutzen. Gleiche Sicht ist eine geistige Einstellung. Es kann nicht in allen Fällen auf der physischen Ebene praktiziert werden.“