Inspiration des Tages vom 22.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Halsentzündung:

Auf dem Weg zurück zu seiner Hütte nach dem Satsang wandte sich der Meister an einen Schüler, der ihm folgte und fragte: „Wie geht es jetzt deinem Hals?“
„Etwas besser“, antwortete der Schüler.

Der Meister sagte dann: „Um deinen Hals zu reinigen, kannst du Ujjai Pranayama praktizieren. Atme langsam und gleichmäßig durch beide Nasenlöcher ein. Halte die Luft solange an, wie es bequem ist und schließe die Stimmritze beim Ausatmen ein wenig, so dass ein sanfter, gleichmäßiger Ton erzeugt wird. Das ist Ujjai.“ Der Meister führte dann vor, wie man es machen sollte.

Er fuhr fort: „Übe auch Bhramari Pranayama. Dabei wird beim Einatmen ein lauter, hörbarer Ton erzeugt, aber nicht beim Ausatmen. Das hilft dir, den Hals zu reinigen und verbessert auch deine Stimme.“

Nachdem er auch dieses Pranayama demonstriert hatte, sagte der Meister: „Singe Om. Der letzte Teil – ‚M‘ – sollte solange verlängert werden, wie es der Atmen erlaubt, aber ohne große Anstrengung.“ Wieder führte es der Meister dem Schüler vor.

Seinen Ratschlag zusammenfassend sagte er: „Mache also Ujjai, Bhramari und singe Om. Dein Hals wird gereinigt und du wirst auch deine Stimme verbessern.“

Inspiration des Tages vom 21.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Was ist Meditation?

Teil 3

„Was sind die Hindernisse in der Meditation?“
„Begehren, Krankheit und Angst“, versuchte der Schüler eine Antwort.
„Faulheit, Krankheit und ein sinnlicher Geist. Der Geist findet es schwierig, auf einmal die Freuden aufzugeben. Du musst ihn Stück für Stück durch Konzentration trainieren. Wenn er durch Konzentration ein wenig Frieden erreicht, dann tut er sich schwer, die Konzentration aufzugeben.

Wenn du einmal Süßigkeiten gekostet hast, fällt es dir schwer, diese aufzugeben. Genauso, wenn du das Glück von Konzentration und Meditation gekostet hast, wird es dir schwer fallen, die Praxis auch nur einmal zu verpassen“, schloss der Meister.

Inspiration des Tages vom 20.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Was ist Meditation?

Teil 2

Die nächste Frage lautete: „Was ist der Unterschied zwischen Konzentration und Meditation?“
Wieder gab der Meister selbst die Antwort: „Konzentration ist der Versuch, den Geist auf einen Punkt oder einen Gedanken zu heften. Wenn der Geist in der Lage ist, lange bei diesem Punkt oder Gedanken zu verweilen, nennt man es Meditation.“

„Was ist die Frucht der Meditation?“
„Gottverwirklichung“, antwortete die Schülerin.
„Wunderbar!“, bemerkte der Meister und fragte: „Warum sollten wir Gottverwirklichung erlangen? Gott hat uns Macht und Besitz gegeben. Warum also sollten wir meditieren?“
Wieder gab er selbst die Antwort: „Um ewiges Glück zu erreichen. Die Freuden der Welt sind mit Schmerz und Kummer gemischt. Selbst wenn dir die ganze Welt gehört, gibt es ein Gefühl des Begehrens. Eine beliebige Anzahl von Nullen hat keinen wirklichen Wert, wenn nicht die Zahl ‚1‘ oder eine andere Zahl davor geschrieben wird. Solange du nicht das Selbst zu deinem Leben hinzufügst, hat es keinen Wert.“

 

Inspiration des Tages vom 19.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Was ist Meditation?

Teil 1

Der Meister fragte eine Schülerin aus New York: „Was ist Meditation?“
Sie antwortete: „Meditation ist Vereinigung mit Gott.“
Der Meister korrigierte sie sofort: „Meditation ist der Versuch, Vereinigung mit Gott zu erlangen. Vereinigung mit Gott nennt man Samadhi.“

„Wie viele Arten von Meditation gibt es?“, war die nächste Frage.
„3 Arten: konkrete Meditation, abstrakte Meditation und Meditation über Om.“
Der Meister sagte: „Es gibt 2 Arten von Meditation: konkret und abstrakt. Meditation über Om ist sowohl abstrakt als auch konkret. Wenn du über die Form von Om meditierst, ist es konkret; wenn du über die Eigenschaften Gottes, die in Om enthalten sind, wie Unendlichkeit, Allmacht und Glück meditierst, ist es abstrakte Meditation.“

„Kann nur ein Einsiedler meditieren?“, fragte der Meister und gab sich gleich selbst die Antwort: „Nein. Jeder kann meditieren.“

„Wer ist für die Meditation geeignet?“
„Wer an Gott glaubt und rein ist, kann meditieren“, antwortete die Schülerin.
Der Meister ergänzte die Antwort, indem er sagte: „Wer ein Verlangen danach hat, Gott zu erreichen, wer absolut frei ist von Unreinheiten wie Lust und Egoismus, kann meditieren. Auch wer egoistisch ist, kann meditieren. Allmählich wird sich sein Egoismus auflösen.“

 

Inspiration des Tages vom 18.11.2019

31. Weg des selbstlosen Dienens

Dienst ist notwendig:

Teil 3

Aber selbst wenn man dient, sollte man nicht auf Meditation verzichten. 2 oder 3 Stunden tiefe Meditation am Morgen und selbstloser Dienst mit göttlichem Gefühl werden die Evolution beschleunigen.

Einmal alle 2 Jahre kannst du für Japa und Meditation nach Uttarkasi oder an andere abgeschiedene Orten gehen und nach einiger Zeit kannst du wieder in die Ebene zurückkehren und in die Meditation des Dienens eintauchen.

Ich habe viele Schüler gesehen, die tamasig wurden, weil sie sich vor der Arbeit gedrückt und nur Japa und Meditation geübt haben, für die sie noch nicht bereit waren.“