Inspiration des Tages vom 11.08.2020

36. Der Ruf der kühlen Lüfte

Rat für Mediziner

Da es stark regnete, als der Satsang vorüber war, wartete der Meister über eine halbe Stunde in der Satsanghalle, umgeben von einigen Anhängern. In seiner Nähe waren einige Ärzte, die für seinen Darshan gekommen waren. Der Meister fing an, mit ihnen zu reden.
Meister: „Was ist die größte Krankheit?“
Die Ärzte gaben unterschiedliche Antworten, wie Herzleiden, Lepra, Krebs usw.
Meister: „Geburt und Tod sind die größte Krankheit.“

Inspiration des Tages vom 10.08.2020

36. Der Ruf der kühlen Lüfte

Halbherzige Hingabe

Der Meister führte die Eröffnungszeremonie für einen Brunnen aus, der von Srimati Bhagavati Devi, der Frau von Rai Saheb Ram Prasad aus Delhi, gestiftet worden war. Er zog den ersten Eimer voll Wasser eigenhändig hoch und verteilte das Prasad an die Anwesenden. Am Ende der Zeremonie grüßte Sri S. den Meister. „Om Namo Narayanaya, Guru Maharaj“, sagte Sri S. und berührte ehrerbietig die Füße des Meisters. Der Meister erwiderte lächelnd: „33 und 1/3 Prozent Guruji!“ Sri S. hatte 3 Gurus. Einer hatte ihm die Einweihung und spirituellen Anweisungen gegeben. Sri Rama Tirtha, der nicht mehr lebte und den Sri S. nie persönlich getroffen hatte, war ein weiterer Guru. Dann nahm er außerdem noch den Meister als seinen Guru an, da er von ihm ebenfalls Anweisungen und große Inspiration empfangen hatte. Der Meister wusste dies; daher die Bemerkung.

Inspiration des Tages vom 9.08.2020

36. Der Ruf der kühlen Lüfte

Beständiger Eifer im Innern

Ein junger Ashrambewohner, der normalerweise mit großem Eifer arbeitete, wurde langsam schwermütig und hatte aus Mangel an Enthusiasmus keine Lust mehr zu arbeiten.
Der Meister hörte davon und bemerkte weiter: „Die Arbeit von Sri X. wird jetzt von anderen verrichtet werden. Die Arbeit wird weitergehen. Dadurch, dass er seine Talente nicht nutzt, stumpfen sie ab. Ich bin immer bereit, die Talente der Menschen unter allen Umständen zu entwickeln. Ich ermutige junge Leute immer, ihre verborgenen Talente zu entfalten. Wenn sich alle dieser Behandlung überlassen, werden sie berühmt werden. Wenn sie sich nicht an die Bedingungen und Umstände anpassen, es versäumen, ihr Wesen zu korrigieren und sich so der Möglichkeit des Wachsens berauben, können sie niemanden außer sich selbst für ihren Stillstand verantwortlich machen.“

Inspiration des Tages vom 8.08.2020

36. Der Ruf der kühlen Lüfte

Beständiger Eifer im Innern

Ein junger Ashrambewohner, der normalerweise mit großem Eifer arbeitete, wurde langsam schwermütig und hatte aus Mangel an Enthusiasmus keine Lust mehr zu arbeiten.
Der Meister hörte davon und bemerkte sofort: „Wie lange kann jemand den Enthusiasmus eines anderen stützen? Jeder Mensch muss seine Inspiration aus sich selbst heraus beziehen und das Feuer seines Eifers am Leben erhalten. Wir alle sind am Dienst an der Menschheit beteiligt, in der Praxis von Karma Yoga. Wir dienen uns selbst durch solchen hingebungsvollen selbstlosen Dienst. Wir reinigen uns selbst durch solchen Dienst und werden dadurch Befreiung erlangen. Wenn wir faul und träge werden, sind nur wir alleine die Verlierer.“

Inspiration des Tages vom 7.08.2020

36. Der Ruf der kühlen Lüfte

Einen Schüler einweihen

Ein Millionär aus Madras, Sri T.V. Purushottam, brachte seinen Wunsch nach Mantraeinweihung durch den Meister zum Ausdruck. Er war alt und kaum in der Lage zu gehen.
„… Er sucht Bücher für mich aus. Er stellt mir einen Stuhl zum Hinsetzen hin, während er selbst auf dem Boden sitzt. Und besonders denke man an das Verständnis und die Weisheit, mit der er mir erlaubt hat, in Schuhen am Satsang teilzunehmen. Welch eine Goldgrube der Weisheit er ist! Er vergleicht die Haut auf unserem Körper mit Schuhen. Welch vollkommene, einfache Wahrheit. Die Menschen würden aufhören, ihre Haut mit Verzierungen und Kosmetik zu verschönern, wenn sie wüssten, wie dieser Mann Gottes sie betrachtet – als einen Schuh!
Swamiji ist ein Heiliger. Kein Swamiji, den ich getroffen habe – und ich habe viele gesehen – ist mit diesem kindlichen Heiligen zu vergleichen, der Gott selbst ist.“