Inspiration des Tages vom 14.05.2019

WORTE DER WEISEN – 26. Entsagung – Die wichtigste Bedingung

Die innere Reinheit:

Als der Meister nach der Arbeit zu seiner Hütte zurückging, bemerkte er, dass ein Raum, der sechs Monate lang verschlossen und unbenutzt geblieben war, nun von einigen Leuten geputzt wurde.

„Macht ihr diesen Raum sauber?“, fragte er.
„Ja, Swamiji.“

„Reinigt auch das Innere“, ermahnte sie der Meister.

Dann sagte er zu den Schülern, die ihn begleiteten:

„Wenn ein Raum, der sechs Monate lang verschlossen war, so gründlich gereinigt werden muss, wie viel gründlicher muss dann das Herz eines Menschen gereinigt werden, dass seit ewigen Zeiten verschlossen war!“

Inspiration des Tages vom 13.05.2019

WORTE DER WEISEN – 26. Entsagung – Die wichtigste Bedingung

Die Liebe des Meisters zum Dienen:

Ein junger Mann kam zum Meister und sagte, nachdem er sich verneigt hatte, zu ihm: „Ich möchte Sannyas.“

Der Meister stellte ihm die übliche Frage nach seiner Qualifikation usw. und sagte dann: „Diene erst gut. Diene 12 Jahre lang, dann werde ich dir Sannyas geben.“

„Ich werde gewiss dienen“, antwortete der junge Mann.
„Nichts bereitet mir mehr Freude als Dienen“, sagte der Meister und fügte dann hinzu: „Diene gut. Um dein Sannyas werde ich mich später kümmern.“

Inspiration des Tages vom 12.05.2019

WORTE DER WEISEN – 26. Entsagung – Die wichtigste Bedingung

Wenn alle Theisten sind:

In einem Gespräch mit Dr Devaki Kutty sagte der Meister:

„Ich glaube, jeder ist ein Theist, wenn er auf dem Operationstisch liegt. Sogar ein Atheist wird auf dem Operationstisch zum Theisten. Das ist der Test!“

Dr. Devaki Kutty stimmte dem Meister zu.

Inspiration des Tages vom 11.05.2019

WORTE DER WEISEN – 26. Entsagung – Die wichtigste Bedingung

Die 4 Buchstaben Yamas:

Im Verlauf einer Unterhaltung mit einem grauhaarigen Besucher fragte der Meister diesen: „Kennst du die 4 Buchstaben Yamas (Totengott)?“

Der Besucher, der leichte Probleme mit dem Gehör hatte, hörte die Frage nicht richtig und antwortete sehr ernst: „Ja.“

Der Meister wiederholte die Frage ein zweites und ein drittes Mal, worauf der Mann, der nun richtig gehört hatte, verneinte.

Der Meister begann, zu erklären:

„Wenn das Haar eines Mannes grau wird, ist das Yamas erster Buchstabe. Aber der Mensch benutzt ein Mittel und färbt es schwarz. Nach einiger Zeit verliert er seine Zähne. Das ist der zweite Buchstabe. Aber der Mann geht zu einem Zahnarzt und bekommt ein Gebiss. Dann bekommt er ein Augenleiden, den grauen Star und kann nicht mehr sehen. Das ist der dritte Buchstabe. Er lässt jedoch seine Augen untersuchen, bekommt eine Brille und kann wieder sehen. Der letzte Buchstabe kommt, wenn sein Körper zittert und er nicht mehr gehen kann. Er behilft sich aber mit einem Stock und beginnt, herum zu humpeln.“

Dann sagte der Meister, indem er auf sein Ohr zeigte: „Schließlich kommt Yamas fünfter Buchstabe.“

Alle, der Besucher eingeschlossen, freuten sich über den Humor des Meisters. Um den Humor noch weiter zu treiben, fragte der Besucher, der die Anspielung verstanden hatte:

„Welchen Buchstaben habe ich bekommen?“
„Du hast den fünften Buchstaben bekommen“, sagte der Meister lachend.

Inspiration des Tages vom 10.05.2019

WORTE DER WEISEN – 26. Entsagung – Die wichtigste Bedingung

Japa und Meditation:

„Wie viel Zeit verwendest du täglich für Japa (Mantrawiederholung)?“, fragte der Meister einen Besucher. Antwort: „15 Minuten.“

„Nur 15 Minuten? Wieviel Zeit verbringst du täglich mit Essen?“
„Mindestens eine Stunde.“

„Dem Essen widmest du täglich eine Stunde und Gott nur eine Viertelstunde. Verwende täglich 2 Stunden morgens und 2 Stunden abends auf Japa und Meditation. Stehe um 4 Uhr morgens auf.

Wie viele Stunden verbringst du mit Tratsch?“, fragte der Meister weiter. „2 Stunden.“

„Nur 2 Stunden!“, bemerkte der Meister. „Steigere deine Japa-Praxis. Schicke mir dein spirituelles Tagebuch.“