Inspiration des Tages vom 19.01.2020

32. Geheimnis des Karma Yoga

Wie man Leidenschaftslosigkeit kultiviert:

Teil 4

Wenn sich ein Sannyasin nicht darum bemüht, diese spirituelle Einstellung zu erlangen, wer dann?

Nur sich unter Menschen unterschiedlichstem Temperament zu bewegen und zur gleichen Zeit sich darum zu bemühen, die innere Einstellung von Frieden und Stille zu bewahren, wird ihm helfen, die Übung zu perfektionieren.

Sich durch unangenehme Kritik, eine etwas harte Behandlung oder Unbeliebtheit schnell angegriffen zu fühlen, sich aufzuregen und den Ort zu verlassen, ist ein Zeichen dafür, dass der Sannyasin es nicht geschafft hat, an seinem Sannyas-Geist festzuhalten.

Sein Ego ist noch immer im physischen Körper gefestigt. Er war sofort von etwas berührt und verärgert, das dem Körper gegolten hat.

Ein Sannyasin hat keinen Körper. Wie absurd, durch etwas verärgert zu werden, was zu diesem zeitlich begrenzten Gewand, das Du trägst und das im nächsten Moment weggeworfen wird, gesagt wurde!

Inspiration des Tages vom 18.01.2020

32. Geheimnis des Karma Yoga

Wie man Leidenschaftslosigkeit kultiviert:

Teil 3

Wenn er das Gelübde der Entsagung ablegt und die Vraja Homa Zeremonie ausführt, bietet der Sannyasin alles – seinen Körper, Geist, Prana und Sinne – dem Opferfeuer an. Von diesem Moment an betrachtet er sich als den reinen Geist. Er betrachtet alles, was zum Körper gesagt oder dem Körper getan wird, alle Dinge, die der Körper erfährt, so, als ob sie keine Bedeutung für ihn haben. Er festigt sich schließlich unumstößlich in der heiteren Stille seiner wahren, glückseligen, spirituellen Natur.

Inspiration des Tages vom 17.01.2020

32. Geheimnis des Karma Yoga

Wie man Leidenschaftslosigkeit kultiviert:

Teil 2

Es ist die Bewahrung absoluter Ruhe und Gelassenheit inmitten der Gegensatzpaare wie Hitze und Kälte, Schmerz und Freude, Kummer und Glück, Misserfolg und Erfolg, Beleidigung und Ehre. Der Sannyasin empfängt und betrachtet sie alle mit dem gleichen inneren Gefühl von ruhiger Nachsicht.

Ein wahrer Sannyasin steht über den Gegensatzpaaren. Für ihn sind Freund und Feind gleich, Lob und Tadel machen keinen Unterschied. Wie und warum ist das so? Es kommt daher, weil ein echter Sannyasin das Körperbewusstsein überwunden hat. Seine Sichtweise beruht nicht auf dem Körperbewusstsein.

Er ist ständig bestrebt, in dem Gedanken zu leben, dass er der reine Geist ist.

Inspiration des Tages vom 16.01.2020

32. Geheimnis des Karma Yoga

Wie man Leidenschaftslosigkeit kultiviert:

Teil 1

Der Meister fragte Swami Chidanandaji, „Wie geht es Sri S. in Viswanath Bagh? Hast Du ihm alle Lebensmittel für seine Verpflegung geschickt?“

„Swamiji, ich habe es angeboten, aber Sri S. zieht es vor, Almosen aus dem nahe gelegenen Almosenhaus zu nehmen und etwas Arbeit im Garten zu verrichten“, antwortete Swami Chidanandaji.

„Es ist gut als eine Art Übung, aber warum handelt er jetzt so? Kann es daran liegen, dass er einen kleinen Streit mit Sri P. hatte?“

„Ja, Swamiji. Selbst als er nach dem Vorfall hier war, hat er sich nicht wie zuhause gefühlt und wartete nur darauf, bis die Arbeit im Garten begann.“

„Das ist nicht gut“, sagte der Meister.

„Der richtige Geist von Sannyas wird selbst von vielen Sannyasins nicht verstanden. Natürlich sind Leidenschaftslosigkeit, Halten von Stille, Leben von Almosen, Abgeschiedenheit, ständiges Singen von Om alles äußere Anzeichen eines Mönchs, aber neben alldem ist es die richtige innere Einstellung, die das grundlegende Wesen eines Sannyas-Geistes ausmacht.

Inspiration des Tages vom 15.01.2020

32. Geheimnis des Karma Yoga

Sri Shankaras Bhakti:

Teil 7

„Das ist immer die Schwierigkeit, Swamiji. Wir arbeiten, aber wir machen es nicht mit einem selbstlosen Geist. Wir arbeiten für Geld oder um unseren weltlichen Ehrgeiz zu erfüllen.“

„Das ist wahr, aber durch ständiges Bemühen, das vedantische Gefühl hochzuhalten, wird es eines Tages möglich sein, den Gedanken zu festigen. Du magst Tausend Mal scheitern, das muss Dich nicht kümmern. Aber nach jedem Scheitern, wenn Du wieder aufstehst, wirst Du Dich ein wenig höher erheben als zuvor. Nichts ist verloren. Jede Anstrengung bringt einem dem Ziel näher.

Wenn Du einige Tage frei hast, komme hier her und verbringe die Zeit mit stiller Meditation und anderen spirituellen Praktiken.

Wenn der Geist erst einmal erkannt hat, dass Glück in den spirituellen Übungen liegt, wird er sie nicht mehr aufgeben. Dann wirst Du in Yoga gefestigt sein. Möge Gott Dich segnen!“