Inspiration des Tages vom 28.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 4

Nicht noch so viel Lesen in den Upanishaden und Wiederholung von Om wird in der Lage sein, das göttliche Bewusstsein in dir zu erwecken, solange das Herz nicht zuerst gereinigt wurde.

Neulich hat Ramakrishna die Bettpfanne von Achyutananda sauber gemacht. Er trägt den Geist des Dienens in sich. Diese Art von Dienst reinigt das Herz. Wenn du einen abgehobenen Geist entwickelst, wirst du Angst davor haben, niedere Arbeit zu verrichten. Allein schon die Idee, dass es so etwas wie niedere Arbeit gibt, dürfte gar nicht aufkommen. Du solltest fühlen, dass alle Arbeit nur Seine Verehrung ist. Trage 2 Eimer mit Wasser eigenhändig zur Küche.

Fühle, dass du Gott dienst.

Du kannst das nicht tun, da dich dein Egoismus davon abhält. Du machst dir Gedanken darüber, was andere denken werden. Du denkst, dass es unter deiner Würde ist, einen solchen Dienst zu erweisen. Dieses harte Ego wird nur durch Dienst verschwinden.

Wenn eine alte Frau die Straße entlang geht und eine schwere Last trägt, wird dein Herz bluten aus Mitleid mit ihr? Wirst du die schwere Last augenblicklich auf deinen eigenen Kopf nehmen und ihr folgen?

Wenn du das machst, sei dir sicher, dass du für die nächste Stufe im Yoga bereit bist.

Inspiration des Tages vom 27.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 3

Gott hat dir die Gelegenheit gegeben. Du musst in jedem Moment acht geben. Du musst dich jeden Moment prüfen und herausfinden, wie weit du auf dem Pfad vorangekommen bist. Sei nicht zufrieden mit dem bisschen feiner Arbeit, die du verrichtest. Jeden Morgen, wenn du aufstehst, solltest du reflektieren: ‚Ich hätte heute Nacht auch sterben können. Gott hat mir einen weiteren Tag gegeben, um hier zu leben. Ich sollte das Beste aus diesem Geschenk machen.‘

Halte Ausschau, halte Ausschau, halte nach jeder Möglichkeit Ausschau, der Menschheit einen Dienst zu erweisen.

Inspiration des Tages vom 26.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 2

Manche Menschen haben eine beschränkte Sichtweise und einen begrenzten Verstand. Sie denken, dass etwas Havan (Feuerzeremonie), ein wenig Singen von Om oder etwas Lesen in den Upanishaden ihnen göttliches Wissen gibt. Andere denken, dass das weltliche Leben allein das Beste ist und Entsagung eine feige Handlung sei. Sie denken, dass die, die entsagen, vor der Welt davon laufen, weil sie versagt haben.

Derjenige ist ein Held, der in jungen Jahren der Welt entsagt. Was kannst du tun, wenn du alt bist? Du wirst nicht in der Lage sein, die Namen Gottes auszusprechen. (An dieser Stelle machte der Meister einen Zahnlosen nach, der Om, Om, Om! sagte). Jemand wird dir die Gita vorlesen, aber du wirst ihn nicht richtig verstehen.

‚Hast du gehört?‘, wird er fragen. Unfähig, den Kopf aufrecht zu halten, wirst du einfach nicken oder unfreiwillig den Kopf schütteln! Wer wird dann deine Entsagung zu schätzen wissen? Was gewinnst du, wenn du dann erst der Welt entsagst? Was wirst du dann haben, dem du entsagen kannst?

Der alte Mensch entsagt nicht der Welt; die Welt entsagt ihm! Er lebt von Geburt zu Geburt, um immer wieder die selbe Geschichte von Unwissenheit, Sklaverei und Elend zu erzählen.

Inspiration des Tages vom 25.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 1

„Warst du in der Satsanghalle beim Vortrag über die Upanishaden?“, fragte der Meister einen Sadhu nach dem Satsang.

„Nein, Swamiji. Ich kam etwas später.“
„Oh! Was für ein großer Verlust! Die Menschen kommen von weit hierher, entsagen der Welt, um sich am Satsang von Sadhus und Sannyasins zu erfreuen. Es ist nicht einfach, einen geschulten Jnani wie Swami Krishnanandaji zu finden, der dir die Wahrheit des Vedanta so klar erklären kann. Wie wunderbar und spannend er die Upanishaden erklärt!

Nur wenn jemand in den 100 vorhergehenden Leben große Askesepraktiken auf sich genommen hat, kann er zu den Füßen eines Jnanis wie ihm sitzen und die vedantische Wahrheit lernen. So ist die geheimnisvolle Natur von Maya, dass du nicht den höchsten Vorteil aus dem Satsang ziehst, obwohl Gott dir die großartige Gelegenheit gegeben hat, hier zu leben.

Nimm dir ein Beispiel an mir. Als morgens die Vorträge an der Yoga Vedanta University gehalten wurden, stand ich trotz meiner körperlichen Leiden um 3 Uhr auf, beendete meine Morgenarbeit und wartete bis die Glocke läutete. Sobald ich die Glocke hörte, ging ich zur Bhajanhalle. Manchmal wurde mir während des Gehens schwindlig, also trug ich einen Stock mit mir, obwohl ich ihn nie benutze. Ich wollte keinen Gehstock benutzen. Ich trug ihn nur für den Fall, dass mir auf dem Weg schwindlig werden sollte.

Du bist gesund und rüstig und trotzdem bleibst du bis 7 Uhr im Bett. So ist die Natur der Welt! Große Geschäftsleute und Landbesitzer sehnen sich nach einem Tropfen Gangeswasser, aber die Menschen hier haben kein Vertrauen darin. Du musst täglich die Worte von Sri Shankara lesen, wie er einen Tropfen Gangeswasser lobte. Nur dann wird Glaube in dir entstehen.

 

Inspiration des Tages vom 24.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Fragen über Yoga:

Teil 2

Sri Sushila versprach, während der Satsangs zu sprechen, nachdem sie von einem bestimmten Ort zurückgekehrt war, den sie besuchen wollte.

Als der Meister und die ihn begleitenden Anhänger einige Schritte weiter gingen, kam ihnen Swami Rampremji, der Lieder über den Meister komponiert hatte, auf der Hauptstraße, die an der Hütte des Meisters vorbeiführte, entgegen. Er war in Begleitung von Swami Narayan Maharaj aus Almora.

Als sich Swami Rampremji verneigte, stellte ihm der Meister die Frage: „Wer bist Du?“
„Ich bin Swami Ramprem“, antwortete er.
Alle fingen an zu lachen.

Der Meister drehte sich zu Sri Sushila und fragte sie: „Wer bist Du?“
Sri Sushila überkam eine große Fröhlichkeit, kontrollierte sie aber mit großer Mühe und gab die Antwort: „Atman.“

Dann ergänzte sie ihre Antwort, indem sie sagte: „Wir alle sind Atman und nicht nur Swami Rampremji.“

Swami Rampremji genoss den Scherz des Meisters, aber diejenigen, die den Hintergrund des Gesprächs zwischen dem Meister und Sri Sushila kannten, genossen den Scherz noch viel mehr, da sie sahen, dass Swami Rampremji die Frage genau so beantwortet hatte, wie es der Meister erwartet hatte.

Der Meister liebte es, allen Freude zu bereiten und sie lachen zu sehen. Er machte großzügigen Gebrauch von seiner Gabe des Humors.