Inspiration des Tages vom 03.03.2019

WORTE DER WEISEN – 24. Weg des verehrenden Dienens

11. Das Om Tat Sat des Meisters:

Swami Nityananda zeigte dem Meister Bücherpakete, jedes einzeln. Der Meister prüfte die Adresse auf jedem Paket und gab sein Einverständnis mit den Worten: „Om tat sat“, nach denen Swami Nityananda das nächste Paket zur Freigabe vorlegte.
Die Gräfin Mayo, die dem Meister gegenüber auf einem Stuhl saß, beobachtete das und fragte: „Was bedeutet Om Tat Sat, Swamiji?“

„Om bedeutet die transzendentale, absolute Realität, das alles durchdringende Selbst; Tat bedeutet Das, das Selbst und Sat bedeutet das, was ewig existiert, die Wahrheit. Om, Tat und Sat bedeutet daher das gleiche. Wenn man diese Formel wiederholt, nachdem man etwas gemacht hat, bleibt man der Aktion nicht verhaftet. Eine solche Tat wird zur Reinigung des Geistes führen und der Person Erlösung bringen. Ich sage „Om Tat Sat“, um mein Einverständnis mit den Adressen auszudrücken. Andernfalls müsste ich „Mm“ murmeln, ohne den Mund zu öffnen oder auf den Tisch klopfen, um mein Einverständnis zu zeigen.“

Der Meister hatte ein phänomenales Gedächtnis, durch das er sich die Namen und Adressen vieler seiner engeren Schüler merken konnte. Da die Mitarbeiter im Büro oft Fehler beim Adressieren der Päckchen machten, überprüfte der Meister die Päckchen viele Jahre lang, beinahe bis zu seinen letzten Tagen.

Der Meister stellte gern zu allem einen spirituellen Bezug her. Einige Tage zuvor war eine Feier in seiner Hütte gewesen. Als Sambar aufgetragen wurde, bat er die Person, die es auftrug: „Sambar, Bhagavan“, anstatt nur „Sambar“ zu sagen. Er sagte immer „Om“, wenn er wünschte, dass ein Vortragender oder ein Singender während des Satsangs den Vortrag oder das Lied abschloss. Om war sein Schlusswort.

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