Inspiration des Tages vom 25.03.2020

34. Botschaft des ewigen Schnees

Ein großes Wunder:

Teil 1

„Warst du in der Satsanghalle beim Vortrag über die Upanishaden?“, fragte der Meister einen Sadhu nach dem Satsang.

„Nein, Swamiji. Ich kam etwas später.“
„Oh! Was für ein großer Verlust! Die Menschen kommen von weit hierher, entsagen der Welt, um sich am Satsang von Sadhus und Sannyasins zu erfreuen. Es ist nicht einfach, einen geschulten Jnani wie Swami Krishnanandaji zu finden, der dir die Wahrheit des Vedanta so klar erklären kann. Wie wunderbar und spannend er die Upanishaden erklärt!

Nur wenn jemand in den 100 vorhergehenden Leben große Askesepraktiken auf sich genommen hat, kann er zu den Füßen eines Jnanis wie ihm sitzen und die vedantische Wahrheit lernen. So ist die geheimnisvolle Natur von Maya, dass du nicht den höchsten Vorteil aus dem Satsang ziehst, obwohl Gott dir die großartige Gelegenheit gegeben hat, hier zu leben.

Nimm dir ein Beispiel an mir. Als morgens die Vorträge an der Yoga Vedanta University gehalten wurden, stand ich trotz meiner körperlichen Leiden um 3 Uhr auf, beendete meine Morgenarbeit und wartete bis die Glocke läutete. Sobald ich die Glocke hörte, ging ich zur Bhajanhalle. Manchmal wurde mir während des Gehens schwindlig, also trug ich einen Stock mit mir, obwohl ich ihn nie benutze. Ich wollte keinen Gehstock benutzen. Ich trug ihn nur für den Fall, dass mir auf dem Weg schwindlig werden sollte.

Du bist gesund und rüstig und trotzdem bleibst du bis 7 Uhr im Bett. So ist die Natur der Welt! Große Geschäftsleute und Landbesitzer sehnen sich nach einem Tropfen Gangeswasser, aber die Menschen hier haben kein Vertrauen darin. Du musst täglich die Worte von Sri Shankara lesen, wie er einen Tropfen Gangeswasser lobte. Nur dann wird Glaube in dir entstehen.

 

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