Inspiration des Tages vom 17.03.2019

WORTE DER WEISEN – 24. Weg des verehrenden Dienens

17. Um Tote weinen:

Teil 1

Ein Mann aus Hyderabad kam zum Meister, um seinen Darshan zu haben. Der Meister bemerkte, dass er sehr blass war und fragte nach dem Grund.
„Swamiji, gerade vor einem Monat habe ich meinen ältesten Sohn verloren.“ Und er brach in Tränen aus.

Der Meister teilte den Schmerz des Mannes und begann, laut zu weinen. Der Besucher war überrascht. Sein eigener Schmerz war verschwunden und der Meister lächelte!
„Viele meiner Kinder, viele meiner Brüder und Schwestern sind heute gestorben. Ich weine vor Trauer über den Verlust“, sagte der Meister zu ihm.

Er begriff nicht, was der Meister damit meinte. Daher erklärte der Meister : „Warum weinst du nur über den Tod dieser einen Person, die du als deinen Sohn betrachtest? Weine über den Tod jedes Menschen auf dieser Welt. Kannst du das? Was ist der Unterschied zwischen dem Tod deines Sohnes und dem Tod eines amerikanischen Bauers in Kalifornien? Wenn du um alle weinst, dann wird ein steter Strom von Tränen aus deinen Augen fließen. Wenn du das nicht kannst, weine um niemanden.

Was ist geschehen? Eine individuelle Seele hat diese Erdebene des Elends und des Leidens verlassen und ist zu einer anderen Ebene aufgestiegen. Wo ist der Verlust? Wo ist der Tod? Wo ist der Grund für Trauer?

Im Gegenteil, du solltest dich freuen und beten, dass die von uns gegangene Seele auf eine höhere Ebene der göttlichen Glückseligkeit gelangt. Das ist die Reaktion eines weisen Mannes, nicht Tränen.

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