Inspiration des Tages vom 16.02.2019

WORTE DER WEISEN – 24. Weg des verehrenden Dienens

Dienen ist Gottesverehrung

  1. Dein Leben ist nicht vollständig gelebt, nicht erfüllt, wenn du deine Liebe und dein Dienen nicht der ganzen Menschheit widmest.
  2. Sei freundlich zu allen, liebe alle, diene allen. Sei großzügig und tolerant allen gegenüber. Diene Gott in allen. Sieh Gott in den Armen, Heruntergekommenen und Unterdrückten und diene ihnen mit dem Gefühl, dass sie Erscheinungsformen Gottes sind. Gott wird sich sehr darüber freuen. Du wirst Unsterblichkeit erlangen.
  3. Gib den Armen zu essen, pflege die Kranken, sieh dich selbst in ihnen, sieh Gott in ihnen.
  4. Derjenige, der alle unterschiedslos liebt, erweist seinem Gott die höchste Ehre.
  5. Was immer du tust, was immer du isst, welche asketischen Praktiken du auch immer vollführst, tue es als ein Opfer an Gott.
  6. Lasse keine angefangene Arbeit unvollendet.
  7. Eigne dir Wissen an über Dr. Schüsslers „Zwölf-Gewebe-Heilmittel“ und Homöopathie. Und dann diene den Kranken und den Bedürftigen. Sei bereit, mit Kenntnissen über Erste Hilfe im Notfall zu helfen.
  8. Bringe deinen hilflosen und bedürftigen Nachbarn Medikamente aus dem Krankenhaus oder der Apotheke.
  9. Gehe täglich oder wöchentlich in ein Krankenhaus und kümmere dich besonders um die Armen, die nicht bezahlen können. Verteile Obst, wenn möglich.
  10. Leere die Nachttöpfe der Patienten.
  11. Setze dich ans Bett eines Patienten und sprich einige liebevolle und aufmunternde Worte zu ihm. Lächle dabei. Wiederhole den Namen Gottes oder etwas Entsprechendes. Sage dem Patienten, dass du morgen wiederkommst und mache dies.
  12. Diene einer sozialen Einrichtung eine Stunde am Tag ohne Bezahlung.
  13. Sammle alte Kleider und verteile sie an die Bedürftigen.
  14. Wasche die Kleider deiner Eltern, von alten Menschen, Kranken und den Mahatmas.
  15. Gib den Lahmen, Blinden und Hungrigen ein paar Cent, wenn du die Straße entlang gehst.
  16. Denke darüber nach, wie du deine Energie, deinen Verstand, deine Bildung, deinen Reichtum, deine Kraft oder alles, was du sonst besitzt, am besten einsetzen kannst, um anderen zu helfen, die im Leben weniger reich gesegnet sind und für die Gesellschaft insgesamt.
  17. Es gibt keinen höheren oder niederen Dienst im Karma Yoga. Kein Karma Yogi ist dem anderen über- oder unterlegen. In einer Maschine ist selbst der kleinste Bolzen oder die kleinste Feder für das Funktionieren genauso wichtig wie das größte Rad. Für eine gemeinsame Anstrengung trägt derjenige, der die kleinste Aufgabe hat oder sich um ein scheinbar unbedeutendes Detail kümmert, genauso viel zum Erfolg der Unternehmung bei wie der Hauptorganisator selber. Denn wenn in einem kleinen Detail etwas nicht funktioniert, bleibt das Vorhaben insgesamt ohne Erfolg.

 

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