Inspiration des Tages vom 14.03.2019

WORTE DER WEISEN – 24. Weg des verehrenden Dienens

16. Erfahrungen mit Sadhana:

Teil 1

A., ein eifriger Yoga-Schüler, kam während des Abendsatsangs zum Meister. Er gab dem Meister einen ausführlichen Bericht über sein Sadhana (seine spirituelle Praxis) und die hypnotische Fähigkeiten, die er besaß.

„Während der Pranayama-Übungen, Swamiji, spürte ich ein Kribbeln am unteren Ende der Wirbelsäule. Manchmal fühlte ich das auch in der ganzen Wirbelsäule. Dann wurde mein Körper heiß. Ich wusste nicht, was das bedeutete und gab daher die Pranayama-Übungen auf“, sagte A.

„All das kommt von Schwingungen des Prana, der Lebensenergie“, sagte der Meister. „Du hast neue Pranaströme in deinem Körper geschaffen. Als das Prana versucht hat, in der Sushumna, der Wirbelsäule, aufzusteigen, hattest du diese Empfindungen. Aber das heißt nicht, das die Kundalini schon ganz erwacht ist.“

„Wird das aufhören, Swamiji? Und werde ich Fortschritte machen?“
„Ja, übe Ahimsa, Satya und Brahmacharya. Dann wirst du rasche Fortschritte machen.“
„Ahimsa und Satya sind machbar für mich, Swamiji, aber als Familienvater kann ich Brahmacharya nicht einhalten.“

„Dann halte dich an Bhakti. Wiederhole den Namen Gottes. Steh morgens früh auf und wiederhole dein Mantra.

Tu dies nicht irgendwie, sondern regelmäßig und systematisch, mit vollständiger geistiger Konzentration. Die Gnade Gottes und die Macht des Mantras werden allmählich die Kundalini erwecken. Wiederhole das Mantra den ganzen Tag über in Gedanken.“

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