Inspiration des Tages vom 25.08.2019

29. Maya – die illusorische Macht

Ein Weg zum Weltfrieden:

Sri Sreenivasadas Poddar war in den Ashram gekommen, als alle gerade das Mittagessen beendet hatten. Der Meister war ein paar Minuten zuvor zu seinem Zimmer gegangen. Sri Poddar wollte ihn sehen. Er war wirklich eine beeindruckende Persönlichkeit.

Ein Schüler ging zum Meister und überbrachte ihm eine Nachricht des Besuchers. Nach einem ziemlich anstrengenden Vormittag saß der Meister zurückgelehnt da, in den majestätischen Anblick des Himalaja versunken.

Die Nachricht wurde ihm übergeben und er wurde gefragt, ob man den Gast zu ihm bringen solle. Der Meister stand sofort auf, knöpfte seinen Alphi zu und sagte: „Ich komme selber.“

„Sreenivasadas Poddar? Ja, ja. Ich habe ihn schon einmal gesehen. Er ist ein reicher Geschäftsmann, voller Ideen. Er pflegt immer Kontakt mit allen Mahatmas und engagiert sich immer für neue Pläne. Er hat auch vor langer Zeit das Sankirtan Flugblatt gedruckt.“

Der Meister kam zur Viswanath Ufertreppe, wo Sri Poddar und seine Begleiter warteten. Nach der üblichen Begrüßung stellte Sri Poddar dem Meister seine Familie vor.

„Dieser Junge, Swamiji, ist sehr stark von deinen Büchern beeinflusst worden. Nachdem er sie gelesen hatte, hat er viele schlechte Gewohnheiten aufgegeben, zum Beispiel das Rauchen. Sein Leben hat sich schlagartig gewandelt. Deine Bücher haben eine ungeheure Wirkung auf die Menschen.“

Dann kam das Gespräch auf seine eigenen Pläne.
„Swamiji, wie kann man den Frieden in der Welt sichern? Ich habe einen Plan, Swamiji. Mit deinem Rat und deiner Hilfe hoffe ich, viel tun zu können.“

„Wo ist die Welt, Maharaj? Alles ist nur ein Traum. Warum sorgst du dich um etwas, das nicht existiert?“ Sri Poddar war leicht überrascht, solch eine vedantische Antwort zu erhalten. Der Meister fuhr fort:

„Wenn wir uns alle selbst ändern, wird die ganze Welt reformiert. Also übe Japa, Kirtan und Meditation. Alles wird dann gut.“

♥ EXTRA Inspiration zum Wochenende ♥

Hallo Ihr lieben Empfängerinnen und Empfänger der täglichen Inspirationen!

Heute möchte ich wieder etwas schönes mit Euch teilen: Es sind ein paar erheiternde Zeilen von Mascha Kaléko. Viel Freude beim lesen und ggf. weiter teilen ;O).

Habt einen wunderbaren, gesegneten & vergnügten Start in Euer Wochenende!

♥ lichst

Eure

Carina

 

Sozusagen grundlos vergnügt

Ich freu mich, daß am Himmel Wolken ziehen und das es regnet, hagelt, friert und schneit. Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit, wenn Heckenrosen und Holunder blühen. – Daß Amseln flöten und daß Immen summen, daß Mücken stechen und daß Brummer brummen. Daß rote Luftballons ins blaue steigen. Daß Spatzen schwatzen und daß Fische schweigen.

Ich freu mich, daß der Mond am Himmel steht und daß die Sonne täglich neu aufgeht. Daß Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter, gefällt mir wohl, da steckt ein Sinn dahinter, auch wenn die Neunmalklugen ihn nicht sehn. Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehn! Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn. Ich freue mich vor allem, daß ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter: Die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt. An solchem Tag erklettert man die Leiter, die von der Erde in den Himmel führt.

Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben, – weil er sich selber liebt- den Nächsten lieben.

Ich freue mich, daß ich mich an das Schöne und an das Wunder niemals ganz gewöhne. Daß alles so erstaunlich bleibt, und neu! Ich freu mich, daß ich…daß ich mich freu.

Mascha Kaléko

Inspiration des Tages vom 24.08.2019

29. Maya – die illusorische Macht

Persönliche Freiheit:

Teil 2

Auch was meinen Geldbeutel angeht, folge ich dem gleiche Prinzip. Immer wenn ich auf Reisen war, teilte ich mein Geld auf die auf, die mich begleiteten. Swarupanandaji hatte einen Geldbeutel und Atmanandaji einen anderen.
Falls einer verloren ging, war immer noch der andere da.
Dies hat noch einen weiteren Vorteil. Diejenigen, die mit mir reisen, müssen mich nicht um Geld bitten, wenn sie sich etwas kaufen möchten. Manche Menschen sind schüchtern und es fällt ihnen schwer, um Geld zu bitten.
„Aber ich sorge dafür, dass sie alle Freiheit haben, das zu essen, was sie mögen oder zu kaufen, was sie möchten, indem ich ihnen einen Geldbeutel gebe.“

Inspiration des Tages vom 23.08.2019

29. Maya – die illusorische Macht

Persönliche Freiheit:

Teil 1

Eines Abends kam der Meister auf dem Weg zur Bhajan Halle ins Büro. Dort lag eine Nachricht für ihn und er wollte sie lesen.

„Omkar Swamiji, hast du meine Brille hier?“
„Ja, Swamiji.“

„Ich kann mich nicht von einer einzigen Brille abhängig machen. Wie du siehst, habe ich die Brille, die ich gewöhnlich trage, in meiner Hütte gelassen. Wenn diese Brille nicht hier bereit liegen würde, könnte ich nicht arbeiten. Wenn ich außerhalb von Rishikesh unterwegs war, hatte ich immer 3 Brillen dabei. Wenn eine davon zerbrach, konnte ich die anderen benutzen.

So verlor ich nie Zeit und mein Dienst wurde durch nichts behindert.

 

Inspiration des Tages vom 22.08.2019

29. Maya – die illusorische Macht

Die Praxis des Yoga:

Teil 2

Außerdem sollte dort eine Meditationshalle sein, ebenfalls etwas von den geschäftigen Orten, wo viele Menschen sind, entfernt. Die Halle sollte vollkommen sauber und ohne Einrichtung sein, außer ein paar Bildern. Absolute Stille sollte in und um die Halle herum eingehalten werden. Jeder soll Zugang zu der Halle haben, um dort meditieren zu können.

Dann sollte noch eine weitere Bhajan Halle gebaut werden, ähnlich unserer jetzigen Bhajan Halle, wo Verehrer Bhajans singen können. Harmonium, Zimbeln und Tamburas, Trommeln und andere Musikinstrumente sollten dort zur Verfügung stehen.

Wenn die Halle in der Nähe des Tempels steht, können sich auch Pilger und Besucher von den Bhajans inspirieren lassen.

„Auf diese Weise wird der gesamte Ashram die verschiedenen Yogawege und die verschiedenen Stufen der spirituellen Entwicklung wiederspiegeln. Diejenigen, die hierher kommen, werden Yoga Unterricht ohne Worte erhalten. Die Gebäude an sich werden sie inspirieren.“

Wir haben bereits den Tempel und die Yajnashala (Raum für Feuerzeremonie). Der Akhanda Kirtan (ununterbrochenes Kirtansingen) läuft weiter. Alle Brahmacharis hier sollten angewiesen werden, täglich Ahuties zu opfern, wie es den vedischen Vorschriften entspricht. Außerdem sollten Havans (Feuerritual) mit dem Maha Mantra und mit dem Maha Mrityunjaya Mantra durchgeführt werden.

„Alle diese Aktivitäten haben auf lange Sicht eine außerordentlich starke Wirkung.“

Sri R. Thyagarajan aus Murtaspur, der dem Meister zuhörte, legte diesem ohne zu zögern einen 10-Rupien-Schein zu Füßen, um jetzt schon einen Beitrag für den Bau einer Hütte im Ashram zu leisten.