Was Medizin nicht heilen kann, kann von Gott geheilt werden

Dann fuhr Swami Sivananda, Dr. Kuppuswami, mit dem Schiff nach Malaysia. Und in der Zeit war es auch die Tradition, dass die Brahmanen nicht das Meer überqueren, aber er hat wieder darauf bestanden und irgendwie die Erlaubnis seiner Eltern dafür bekommen. Und weil es auch Probleme gab, vegetarisches Essen auf dem Schiff zu bekommen, das ja viele Tage brauchte, um nach Malaysia zu kommen, hat seine Mutter ihm dann einen Korb voll mit Ladhu gegeben, denn anderes Essen kann man nicht so lange aufheben, aber Ladhu kann vierzehn, fünfzehn Tage aufgehoben werden. Also hat Kuppuswami fünfzehn Tage lang nichts anderes gegessen als Ladhu und hat Wasser getrunken. Und in seinen Erinnerungen später schrieb er, dass er dann erstmal halbtot in Malaysia angekommen ist, aber sein Geist für den Dienst war so stark, dass er direkt zu einem Krankenhaus gegangen ist und sich dort vorgestellt hat. Tag ein, Tag aus hat er an den kranken, an den leidenden Menschen Dienst geleistet. Er ging 1913 dort hin und blieb dort zehn Jahre und das war auch die Zeit des Ersten Weltkrieges, wo die Welt dann überall Leid gesehen hat. Von 1914 bis 1918, der Erste Weltkrieg, aber das gab ihm mehr Gelegenheit, den armen, den leidenden Menschen zu dienen. Und einmal, als er vom Krankenhaus nach Hause ging, da sah er dann einen Wandermönch auf dem Boden liegen auf der Straße und er hatte hohes Fieber. Er nahm ihn dann mit nach Hause, hat ihn ein paar Tage bei sich behalten, ihn behandelt und dann wieder gesund gemacht. Und als der Wandermönch dann wieder gesund war, da hat er ihm auch etwas Taschengeld gegeben, damit er hingehen konnte, wo immer er hin wollte. Dieser Wandermönch war so dankbar, er wollte dem Arzt seine Dankbarkeit zeigen. Er sagte zu ihm: „Doktor, du hast einen solchen Dienst erwiesen, ich habe gedacht, ich würde sterben. Aber ich bin ein Wandermönch, ich habe keine Besitztümer. Ich habe nur ein kleines Buch, das ich jeden Tag lese, was ich dir gerne geben würde. Bitte akzeptiere es, ich gebe es mit Dankbarkeit.“ Dr. Kuppuswami hat das Buch dankbar angenommen. Das Buch hieß „Das Geheimnis der Identität der individuellen Seele und der höchsten Seele“, es handelt von der Identität des Jiva mit dem Brahma Atman

– Fortsetzung folgt –

Unbearbeitete Niederschrift eines  Satsang-Vortrags mit Sukadev Bretz.  nach Meditation und Mantra-Singen bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Weiterführende Links:

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