Swami Sivananda hat den Geist von Pujas durch seinen Vater aufgenommen

Der Vater hat jeden Tag Puja gemacht und das Kind hat das schon vom ersten Tag an immer gesehen. Und er hat den Geist aufgenommen, dass Gott in diesen Objekten ist, die wir mit Hingabe verehren. Auch hat der Vater am Ende der Puja immer gesagt: „Lasst uns jetzt die Augen schließen und für ein paar Minuten meditieren.“ „Und was machen wir in dieser Meditation?“ Und der Vater hat dann gesagt: „Wir haben jetzt die Gegenwart Gottes, die allgegenwärtig ist, in diesem Objekt jetzt angerufen, das verehrt. Und in der Meditation gehen wir wieder zurück zum ursprünglichen Stadium, dass Gott nicht nur in diesem Objekt ist, das wir verehren, sondern überall. Er ist überall, aber noch mehr in den Herzen der Leute.“ Das habe ich vor zwei Tagen erklärt, wie Gott in den Herzen der Menschen ist. Und Swami Sivananda wurde ja ein Doktor, er ging dann auf eine Universität, um ein Doktor, ein Arzt zu werden. Im zweiten Jahr, während den Ferien, kam er dann nach Hause und er habt dann auch gesehen, wie Gott als Licht dann vom Shiva Lingam in das Herz des Unberührbaren, also seines unberührbaren Fechtlehrers, gegangen ist. Und das hat ihm noch mal die Überzeugung gegeben, dass das, was sein Vater sagte, stimmt und dass dann Gott in dem Herzen eines jeden ist, in dem Herzen, egal, welche Kaste oder Religion. Nach fünf Jahren war Kuppuswami dann ein voll ausgebildeter Arzt. Er hat dann seine eigene Praxis in Chennai, in Madras aufgemacht und hat auch dann ein Medizinjournal gegründet, das hieß „Ambrosia„. Das bedeutet also Nektar, Unsterblichkeit. In der Zeitschrift, auch wenn das eine medizinische Zeitschrift war, hat er mehr über Spiritualität geschrieben als über medizinische Aspekte, denn schon in diesem Alter hatte er die Überzeugung, dass die Krankheiten, die nicht durch die Medizin geheilt werden können, von Gott geheilt werden können. Später hat er dann einen Witz gemacht: Wenn Allopathie, Homöopathie und alle möglichen Pathien versagen, dann wird Namahpathie Erfolg haben. Das war seine Überzeugung in den Ruhm und der Wirkung des heiligen Namens, der Mantras. Und er ergriff den Medizinberuf, was auch nicht normal ist für Brahmanen, denn während dem Studium müssen sie dann Tiere aufschneiden, sezieren, für das Studium und deshalb werden Brahmanen keine Ärzte. Aber seine Liebe für den Dienst an der Menschheit war so groß, dass er den Arztberuf ergriff, sogar gegen den Willen seiner Eltern. Als er dann als Doktor in Chennai diente, war das nur für ein paar Monate, dann hörte er, dass Ärzte in Malaysia gesucht werden. Die Engländer haben ja Inder nach Malaysia gebracht, um dort in den Gummiplantagen zu arbeiten, denn in diesen Tagen wurde ja Indien von den Engländern regiert. Und durch Freunde und Bekannte, die dort hingebracht wurden, um dort zu arbeiten, hat er dann erfahren, dass dort Ärzte gebraucht werden, weil die Leute dort leiden.

– Fortsetzung folgt –

Unbearbeitete Niederschrift eines  Satsang-Vortrags mit Sukadev Bretz.  nach Meditation und Mantra-Singen bei Yoga Vidya Bad Meinberg. Weiterführende Links:

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